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Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Bibliographic data

fullscreen: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

365* 
Verein Berliner Kaufleute und 
Industrieller. 
DIE UNTERSTÜTZUNGSKASSE des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller 
war ursprünglich als Wohlfahrtseinrichtung für hilfsbedürftige Kaufleute und Industrielle, 
soweit sie Mitglieder des Vereins waren, gedacht. Schon nach wenigen Jahren des Bestehens 
der Kasse wurde jedoch das Statut abgeändert und dem Kuratorium die Befugnis erteilt, 
auch Nichtmitglieder aus besonderen Schenkungen zu unterstützen. Durch abermalige 
Erweiterung des Statuts wurde dann diese Unterstützung auch auf Witwen und Waisen 
verstorbener Mitglieder ausgedehnt. 
Die Gewährung von Unterstützungen ist in der Regel davon abhängig, daß der zu 
Unterstützende mindestens 2 Jahre lang Mitglied des Vereins gewesen ist; die Unterstützung 
von Witwen und Waisen bedingt eine 4 Jahre lange Mitgliedschaft des verstorbenen Ehe 
mannes oder Vaters. In dringenden Fällen jedoch kann das Kuratorium mit einer Majorität 
von 2 / 3 der Abstimmenden beschließen, von dieser Bestimmung abzusehen. Die zu gewähren 
den Unterstützungen können bestehen in einmaligen oder laufenden Unterstützungen oder 
in zinslosen Darlehen. 
Die Kasse begann am 8. April 1891 ihre Tätigkeit mit einem Bestand von nur 2700 M. 
und schloß im ersten Jahre mit einem Vermögen von rund 13 000 M. Dasselbe erhöhte 
sich durch Sammlungen, durch jährliche und einmalige Beiträge, durch Veranstaltungen 
von Wohltätigkeitskonzerten sowie durch größere und kleinere Spenden bis zum Jahre 
1896 auf rund 49 000 M. 
Dank der eifrigen Bemühungen des Kuratoriums und insbesondere des verewigten 
Herrn Geheimrat Emil Jacob gelang es, weitere Mittel für die Kasse zu gewinnen und das 
Vermögen bis zum 31. Dezember 1912 auf rund 250 000 M. zu steigern. 
Seit dem Bestehen der Kasse sind über 1300 Unterstützungsgesuche behandelt worden. 
In den letzten 5 Jahren betrugen die gewährten einmaligen und laufenden Unterstützungen 
zusammen 42 401 M. und die in diesem Zeitraum gewährten Darlehen 26 285 M., zusammen 
also 68 686 M. 
KAISER WILHELM II. UND KAISERIN AUGUSTE VIKTORIA-STIFTUNG. 
Die „Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria-Stiftung für Waisen Berliner 
Kaufleute und Gewerbetreibender“ wurde im Jahre 1906 anläßlich der Feier der Silberhoch 
zeit des deutschen Kaiserpaares mit einem Fonds von 140 000 M., der von 1215 Vereins 
mitgliedern, Geschäftshäusern, Gewerbetreibenden und Vereinigungen zusammengetragen 
wurde, begründet. Aus den Zinsen dieser Stiftung werden Unterstützungen und Erziehungs 
gelder für Waisen solcher Kaufleute und Gewerbetreibender von Groß-Berlin, welche selb 
ständig gewesen sind, bewilligt. 
Bis zum Ende des Jahres 1912 hatte sich die Stiftung mit 157 Gesuchen zu beschäftigen; 
24 davon mußten abgelehnt werden. In den übrigen 133 Fällen wurden an laufenden, monat 
lich und vierteljährlich zahlbaren Unterstützungen 30 235 M. und an einmaligen Unter 
stützungen 1635 M., zusammen 31 870 M. gewährt. 
Durch weitere Zuwendungen von Gönnern stieg das Vermögen dieser Stiftung bis Ende 
Dezember 1912 auf 161 880 M. ^
	        

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Employment Psychology. MacMillan, 1924.
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