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Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Bibliographic data

fullscreen: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege. 35 
berufen, die von den Werkvereinen aufgestellten friedlichen Bestrebungen zu unterstützen 
unter taktvoller Berücksichtigung der erzieherischen Momente und des Verhältnisses des 
Starken zu dem Schwächeren. 
Einen festen Boden haben anscheinend die Werkvereine in den Vereinigten Augs- 
burg-Nürnberger Maschinenfabriken in Augsburg, woselbst 1905 der erste deutsche 
Werkverein als Gegenorganisation gegen die freien Gewerkschaften begründet wurde, in 
den Siemens-Werken in Berlin (1906), in den Wolfschen Lokomobilwerken in 
Magdeburg (1907), in der Sächsischen Maschinenfabrik vorm. Richard Hart 
mann in Chemnitz, in der Badischen Anilin- und Sodafabrik, Ludwigshafen und 
in den Kruppschen Gußstahlwerken in Essen gewonnen, über ihr Programm und 
ihre Entwicklung informiert eine eigene Zeitschrift: „Der Werkverein“. 
Die Werkvereine verfolgen ihre wirtschaftlichen, Bildungs- und Unterstützungszwecke 
entweder mittels der Beiträge ihrer Mitglieder oder, im wohlverstandenen beiderseitigen 
Interesse, mit Unterstützung der Arbeitgeber. Der am speziellen Teile beteiligte Werkverein 
Weise und Monski in Halle a. S. wurde am 14. Februar 1911 begründet. Seine bisherige 
Tätigkeit betraf erfolgreiche Vermittlungen in Lohnfragen, die Begründung einer Hilfs 
kasse, einer Sparkasse, Arrangements von Lichtbildervorträgen, Unterhaltungsabenden 
und Familienfesten, Begründung einer Jugendabteilung mit Sport- und Spielabteilungen, 
einer Ferienkolonie, einer musikalischen Abteilung, einer Bibliothek, von Schrebergärten, 
gemeinsamen Bezug von Lebensmitteln, Rechtsauskunft usw. Alle Einrichtungen nehmen, 
bei Zuwendung von Beiträgen seitens der Firma, eine kraftvolle und segensreiche Entwick 
lung. 
Die Badische Anilin- und Sodafabrik, Ludwigshafen a. Rh., hat ihrem Werk 
verein, der 4400 ordentliche und 1460 außerordentliche Mitglieder aufweist, für 800000 M. 
ein großes Vereinshaus erbaut, das neben Wirtschaftslokalitäten, Vortrags- und Sitzungs 
räumen eine Bibliothek, einen großen Festsaal mit Bühne usw. enthält. 
Die Firma Buschbeck und Hebenstreit in Bischofswerda hat ihrem Werkverein 
die Pachtung der Fabrikkantine überlassen, die der Vereinskasse alljährlich einen schönen 
Uberschuß einbringt. 
Die Firma J. M. Voith in Heidenheim a. Brenz hat für ihren am 1. Januar 19x1 
auf Werkvereinsgrundlage errichteten „Verein Voithscher Arbeiter“ 135 000 M. gestiftet, 
damit die älteren Arbeiter in die Arbeiter-Witwen- und Waisenkasse dieses Vereins einge 
kauft werden konnten. Sie zahlt dem Verein weiter regelmäßig einen Zuschuß in Höhe der 
von den Mitgliedern geleisteten Beiträge. 
Die Firma Bleichert, Drahtseilbahnenbau in Leipzig, sichert den Mitgliedern 
ihres Werkvereins, dem über zwei Drittel der Gesamtarbeiterzahl des Werkes angehört, Ur 
laubszuschuß, besondere Krankenunterstützungen, Sterbegelder, Konfirmandenbeihilfen, 
Altersunterstützungen von 250 M. jährlich nach 25 jähriger Arbeitszeit u. a. m. zu. 
Die Adlerwerke vorm. H. Kleyer A.-G. zu Frankfurt a. M. haben nur für die 
Mitglieder ihres Werkvereins eine Sparkasse (5% Verzinsung) eingerichtet. — Die Mecha 
nische Weberei am Mühlbach, Augsburg-Pferchsee, bietet gleichfalls ihren Werk 
vereinsmitgliedern besondere Vergünstigungen. 
Die Vereinigten Gummiwaren-Fabriken in Harburg und Wien vorm. Menier- 
J. N. Reithoffer stellen „den auf nationalem Boden stehenden“ Arbeitern ihrer Firma für 
etwaig beabsichtigte Errichtung eines Wohnhauses auf einem vom Verein der Arbeitgeber 
für Harburg und Umgebung erworbenen Terrain Baugelder zu sehr billigem Zinsfuß zur 
Verfügung. 
Ähnlich wie der soeben genannte „Verein der Arbeitgeber für Harburg und Umgebung“ 
wirken noch in Deutschland eine große Anzahl Arbeitgebervereine für die Wohlfahrt 
der Angestellten und Arbeiter ihrer Bezirke. Wir wollen hier der Anregung halber nur auf 
führen: „Verein Anhaitischer Arbeitgeber“, Sitz Dessau; „Arbeiterwohlverein 
3*
	        

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Die Freiwilligen Sozialen Fürsorge- U. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel U. Industrie Im Deutschen Reiche. Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, 1913.
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