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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1008917265
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19129
Document type:
Monograph
Author:
Flückiger, Otto http://d-nb.info/gnd/117736708
Title:
Die Schweiz
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Druck und Verlag von Schultheß & Co.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 243 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einzelbeschreibung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
  • Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
  • Index

Full text

331)] Wiederherstellung der Valuta nach einer Papierentwertung. 173 
Preise und der Wechselkurs nach dem Ausland, in dubio auch die gesamte Aus- und 
Einfuhr in den gewohnten Geleisen. Und das ist volkswirtschaftlich viel wichtiger als 
die formale Verletzung des alten Versprechens, die Scheine in ihrem Nennwert einzulösen. 
Wenn trotzdem in solchen Fällen nicht alle wirtschaftlichen Kreise zufrieden sind, 
so ist das leicht begreiflich. Es klagen die, welche überhaupt keine Rückkehr zur Bar— 
zahlung wünschen, die, welche aus dem fortlaufenden Wechsel der Agios Gewinn zogen. 
Außerdem können nie alle Interessenten gleichmäßig mit dem Umwechslungskurs des 
alten Papiers in das neue Geld zufrieden sein, weil die Preise aus der Papier— 
zeldzeit nicht alle gleichmäßig durch das Papiergeld beeinflußt waren. Die Opposition 
geht teilweise auch von solchen aus, welche die ganze Sanierung zu teuer finden, welche 
fürchten, der neue Zustand werde wegen einer dauernd ungünstigen Zahlungsbilanz sich 
nicht halten lassen, wie Italien 1883 seine Barzahlung nicht aufrecht erhalten konnte. 
Es giebt ja überhaupt Praktiker und Theoretiker, die behaupten, eine Papiervaluta fei 
nicht bloß an sich viel billiger als eine Hartgeldvaluta; sie habe auch, sofern sie nur 
stabil sei, keine wesentlichen Nachteile gegenüber dieser. Ja sie habe für weniger reiche 
Länder den Vorteil, daß bei ungünstiger Bilanz das Edelmetall nicht sofort abfließe, 
sondern daß durch den Druck der Wechselkurse die Preise der Exportwaren so weit herab— 
gedrückt würden, daß Ausfuhr und Einfuhr sich ausgleichen können. Und wir werden 
zugeben, daß ein erheblicher Teil der Schäden der Papiervaluta beseitigt ist, wenn es 
einem Lande gelingt, sein Papiergeld gegenüber dem Hartgeld des Auslandes Jahre 
und Jahrzehnte lang auf dem gleichen Niveau zu halten. Die wesentlichsten Ein— 
wirkungen auf die Preise, die Unsicherheit, das Schwanken des Agios fallen damit weg, 
wenn nicht ganz, so doch in der Hauptsache. Einzelne Theoretiker glauben für eine 
fernere Zukunft, alle Cirkulation werde künftig in der Hauptfache in allen Staaten 
wesentlich durch Papier unter Erhaltung großer Goldreserven im Staatsschatz und in den 
Centralbanken bestritten werden. 
Wie dem aber auch sei, mit größeren Gefahren ist jede Papiervaluta doch ver— 
bunden. Und jeder halbwegs wohlhabende Staat, der es vermag, wird daher gut 
thun, auch von einer stabil gewordenen Papiervaluta zur Barzahlung zurückzukehren; 
d. h. nur so viel Papier und Banknoten im Verkehr zu lassen, daß das Hartgeld 
wieder Preismaß und Regulator aller Preise wird, und damit die heimische Volks— 
wirtschaft zu einer normalen Preisbildung und zu einem normalen Handel mit dem 
Ausland zurückkehrt. 
Politisceh und wirtschaftlich gut geordnete und hochstehende Staaten haben auch 
Papiervaluten kaum in den letzten 150 Jahren gehabt. Für die weniger entwickelten 
oder halbkultivierten, für die erst neu sich konsolidierenden Staaten waren sie häufig ein 
Mittel der finanziellen Verzweiflung: die Regierungen wußten sich nicht anders zu 
helfen; man überblickte früher auch die gefährliche Tragweite der Maßregel nicht. Mit 
Papiergeldausgaben, wie sie die französische Revolutionsregierung in wenigen Jahren 
bis 48 Milliarden Livres trieb, konnte man vorübergehend eine ungeheure Macht ent— 
wickeln, fast alle Bürger und alles Eigentum auskaufen, aber um den Preis, daß die 
Inhaber der Assignaten Bettler wurden. Es ist gleichsam eine kommunistische Maß— 
regel, eine Besteuerung, die, auf den Zufall der Entwertung gestellt, wie ein Verhängnis 
Tausende und Millionen im Staatsinteresse beraubt. 
Es ist zu hoffen, daß gesittete Regierungen immer seltener und in immer geringerem 
Maß zu diesem für Volkswirtschaft und Finanzen aleich verhängnisvollen Mittel 
greifen werden. 
5. Vermögen, Kapital und Kredit, Kapitalrente und Zinsfuß. 
Außer den volkswirtschaftlichen Lehrbüchern von Roscher, Wagner, Philippovich 
Schönberg: Hermann, Staatswirtschaflliche Untersuchungen. 4832 und 1870. — Knies, Gelt 
und, Kredit, 1. Abt. 1878 und 1888. — v. Böhm-Bawerk, Kapital und Kapitalzins. 2 Bde. 
1884 18890 2. Aufl. 1900. — Ders., Einige stritige Fragen der Kapitalstheorie. 1900. —
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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