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Die Schweiz

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Bibliographic data

fullscreen: Die Schweiz

Monograph

Identifikator:
1008917265
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19129
Document type:
Monograph
Author:
Flückiger, Otto http://d-nb.info/gnd/117736708
Title:
Die Schweiz
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Druck und Verlag von Schultheß & Co.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 243 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Aufbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Schweiz
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeines
  • Aufbau
  • Das Klima
  • Gewässer
  • Nutzbare Mineralien
  • Die Landwirtschaft
  • Industrie
  • Handel
  • Verkehrswege
  • Fremdenverkehr
  • Bevölkerung
  • Einzelbeschreibung
  • Die Karten der Schweiz
  • Index

Full text

19 
y' 
Zone am Alpenrand vom Gensersee bis zum Bodensee. Verletzte 
Teil der Alpenaufsallung ergriff auch die benachbarten Molasse- 
fchichten und schob sie zu einem Gewölbe zusammen. Die schräg 
aufgerichteten Nagelflnhbänke am Rigi, Roßberg und Speer sind 
verwitterte Überreste dieser Molassefalte. 
Die Gletscher der Eiszeit überfluteten vvm Aus- Wirkung« 
gang der Alpentäler her einen beträchtlichen Teil des ber ® iSäeit ’ 
Mittellandes; außer dem schon genannten Rhonegletscher 
waren es vor allem die Eisströme aus dem Aare-, 
Reuß-, Linth- und Rheiutal. Sie verkleideten die Rücken 
und Täler mit einer mächtigen Schuttdecke und fügten 
zu diesen grvßen Zügen der Landschaft einen unendlichen 
Reichtum von Moränewällen. Das Gebiet der großen 
Emme (Raps) und der Töß (Zürcher Oberland) war 
zum größten Teil eisfrei; hier konnte das rinnende Wasser 
ungestört ein fein verzweigtes System von Tälern und 
Tälchen ausgraben, das in so auffälligem Gegensatz zu 
den einfach und steif, verlaufenden, breiten Gletschertälern 
steht. In den Mulden, die das Eis im Felsboden aus- 
schiwfte, oder hinter Moränenwällen staute sich das Wasser 
zu Seen. In jeder Größe, bis hinunter zum Teich, be 
leben sie das Bild des Mittellandes. Die lehmige Erde 
der Grundmoräue, die weithin dem Nagelfluh- und Sand 
steingrund aufliegt, bietet dem Ackerbau einen fruchtbaren 
und tiefgründigen Boden. Die Riedflächen auf feuchten, 
wasserundurchlässigen Gründen liefern der Viehzucht das 
Streuegras. Die Gletscherbäche verschleppten den Kies 
der Moränen zu den sogenannten Schotterfeldern, die 
in den ausgedehnten Flußniederungen eine große Fläche 
einnehmen. Aus diesen trockenen, sonnendurchwärmten 
Böden findet das Getreide die ihm gut zusagenden Be 
dingungen. Auf deni ehedem eisbedeckten Gebiet des 
Mittellandes liegen überall erratische Blöcke zerstreut. 
An vielen Stellen hat ihre Zahl stark abgenommen, da 
der Stein als geschätztes Baumaterial verwendet wurde. 
Einzelne durch Lage oder Größe bemerkenswerte Find-
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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