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Weltporto-Reform

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Bibliographic data

fullscreen: Weltporto-Reform

Monograph

Identifikator:
1008918695
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20162
Document type:
Monograph
Author:
Jürgensohn, Arved http://d-nb.info/gnd/1045767883
Title:
Weltporto-Reform
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 317 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anhang. Kapitel XII. Die Sonderpostenvereine im Weltpostverein
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Weltporto-Reform
  • Contents
  • Title page
  • Vorrede und Einleitung
  • Kapitel I. Das Inlandsporto als Auslandsporto
  • Kapitel II. Die Weltportobewegung des letzten Jahrzehnts
  • Kapitel III. Der Entwicklungsgang des In- und Auslandsportos
  • Kapitel IV. Der Siegeszug des internationalen Pennyportos
  • Kapitel V. Der Chinesische Weltpostverein
  • Kapitel VI. Die Transitgebühren im Weltpostverkehr
  • Kapitel VII. Welt-Pennyporto und Postfinanzen
  • Kapitel VIII. Verkehrssteigerungen nach Portoermässigungen
  • Kapitel IX. Einnahmeausfälle und Mehrausgaben
  • Kapitel X. Reformvorschläge
  • Kapitel XI. Weltverkehr, Weltbriefmarke und Weltmünze
  • Anhang. Kapitel XII. Die Sonderpostenvereine im Weltpostverein

Full text

288 
2 Cents für jede Unze sind, wie erwähnt, zugleich das innere Porto 
der Union, in Deutschland dagegen 10 Pf. für 20 g und 20 Pf. für 250 g. 
Die Schnellpostdampfer des Norddeutschen Lloyd fahren in etwa 
7 Tagen von Bremerhaven nach New York (über Southampton und Cherbourg), 
die Schnelldampfer der Hamburg-Amerika-Linie von Cuxhaven ebenso in 
7—9 Tagen, während die langsameren Dampfer beider Gesellschaften 
10—12 Tage brauchen. Diese Seestrecke Bremerhaven—New York ist 
3611 Seemeilen (= 6687 kml, die Eoute Cuxhaven—New York 3609 See 
meilen lang, der südliche Kurs sogar noch um etwa 00 Seemeilen länger, 
dagegen die direkte Fahrt Bremerhaven—New York 3470—3590 Seemeilen. 
Die Bremer Schnelldampfer fahren nach dem Sommerfahrplan alle Woche, 
ebenso die Hamburger. Gewöhnlich fährt ein Hamburger Schnelldampfer 
immer zwei Tage nach einem Bremer Dampfer, dann nach fünf Tagen 
wieder ein Bremer und zwei Tage später wieder ein Hamburger. Wenn 
dieser eben abgegangen ist und dann ein Brief mit einem langsameren 
Dampfer (10—-12 Tage Fahrt) mitgeht, so kommt er in der Regel wohl 
besser weg, als wenn er fünf Tage liegen bleibt. Die deutsche Reichspost 
wird auch für Briefe im direkten Seeverkehr nach New York stets die 
schnellste Verbindung wählen, doch nötigenfalls mit Bummeldampfern, 
wenn diese früher ankommen. Im Winter fahren die Postdampfer aller 
dings seltener. Die „Leitübersicht“ der Reichspost für den üeberseeverkehr 
gab für Januar nnd Februar 1909 (S. 28) folgende Abfahrtstermine für den 
direkten Seeverkehr mit ermässigtemBriefporto von Cuxhaven (C.) und Bremer 
haven (B.) nach New York an; den 5. Januar (von B.), 9. (von 0.), 16. (O.), 
19. (B.), 26. (C.), 2. Februar (B.), 6. (C.), 9. (B.), 16. (B.), 20. (B.), 27. (C.), 
9. März (B.). Mit Ausnahme des 9. Februar boten die übrigen Dampfer (seit 
dem 2. Februar) zugleich die schnellste Beförderungsgelegenheit. Das macht 
etwa 6 Fahrten im Monat. Im Sommer sind es 9 Fahrten monatlich. 
Die halbamtliche „Deutsche Verkehrs-Zeitung“ (1908, Nr. 50 [vom 
11. Dezember], S. 623—625) teilte übrigens in einem längeren Artikel über 
diese Portoherabsetzung mit, dass es die deutsche Regierung war, die die 
Initiative zu diesem Abkommen mit Amerika, das ja seine Geneigtheit 
schon früher einmal bekundet hatte (vergl. S. 8 n. 9), ergriffen hätte, schon 
im Sommer, gleich nachdem das englisch-amerikanische Abkommen bekannt 
wurde (am 3. Juni). Das ist sicherlich dankbar anzuerkennen, schon im 
Hinblick auf die Tragweite der Massregel. 
Es kann auch nicht weiter verwunderlich sein, wenn England diesen 
bemerkenswerten Schritt zuerst machte, da in der Union ein meist gleich- 
sprachiges grosses Volk lebt, von dem doch nur ein kleiner Teil deutsch 
ist (2,6 Millionen reichsgebürtige Deutsche und 7—8 Millionen überhaupt 
deutscher Herkunft). 
Auch dagegen, dass zunächst nur die Briefe des direkten Seeverkehrs 
das wohlfeile Porto gemessen, hätte ein Durchschnittsbriefschreiber nicht 
viel einzuwenden. Diese Einschränkung ist übrigens von der amerikanischen 
Verwaltung vorgeschlagen worden, und zwar um an Transitgebühren 
zu sparen.
	        

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Weltporto-Reform. Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen, 1910.
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