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Weltporto-Reform

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Bibliographic data

fullscreen: Weltporto-Reform

Monograph

Identifikator:
1008918695
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20162
Document type:
Monograph
Author:
Jürgensohn, Arved http://d-nb.info/gnd/1045767883
Title:
Weltporto-Reform
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 317 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anhang. Kapitel XII. Die Sonderpostenvereine im Weltpostverein
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Weltporto-Reform
  • Contents
  • Title page
  • Vorrede und Einleitung
  • Kapitel I. Das Inlandsporto als Auslandsporto
  • Kapitel II. Die Weltportobewegung des letzten Jahrzehnts
  • Kapitel III. Der Entwicklungsgang des In- und Auslandsportos
  • Kapitel IV. Der Siegeszug des internationalen Pennyportos
  • Kapitel V. Der Chinesische Weltpostverein
  • Kapitel VI. Die Transitgebühren im Weltpostverkehr
  • Kapitel VII. Welt-Pennyporto und Postfinanzen
  • Kapitel VIII. Verkehrssteigerungen nach Portoermässigungen
  • Kapitel IX. Einnahmeausfälle und Mehrausgaben
  • Kapitel X. Reformvorschläge
  • Kapitel XI. Weltverkehr, Weltbriefmarke und Weltmünze
  • Anhang. Kapitel XII. Die Sonderpostenvereine im Weltpostverein

Full text

293 
Marokko (50 000 Einw.). In allen diesen 11 Städten sind deutsche Post 
anstalten,' 9 ) deren erste 1899 in Tanger errichtet wurde. Ihr Gesamt 
verkehr machte 1906 rund 1 402 000 Briefsendungen aus. Ein handel 
treibendes Elernen*- in Marokko sind besonders auch die 150 000 Juden, die 
eigene Viertel in den Städten haben. 
Doch schon früher als deutsche Postanstalten gab es in Marokko 
französische, spanische und englische Postämter, die sämtlich 
eigene Boteneinrichtungeil und Postkurse haben. Die englischen Postämter 
werden von Gibraltar unterhalten. Diese fremden Postaustalten, ins 
gesamt 44, gelten als dem Weltpostverein angeschlossen. Marokko selbst 
gehört ihm ja noch nicht au, ebenso wie China. Die deutschen und fran 
zösischen Posten benutzten oft gegenseitig ihre Boten, nämlich an den 
Tagen, wo eigene Boten nicht gehen oder kommen. 
Ehedem wurden im Verkehr der fremden Postämter mit ihrem Mutter 
lande oder dem Auslande natürlich die Portosätze des Weltpostvereins an- 
geweudet. Doch seit längerer Zeit schon gelten für Briefsendungen 
zwischen Spanien und den spanischen Postanstalten in Marokko 
sowie für Briefe zwischen Gibraltar und den britischen Postanstalten 
Marokkos ermässigte Portotaxen. Am 1. Oktober 1907 folgte auch 
Frankreich diesem Beispiel und wendet seitdem für Briefsendungen im 
Verkehr von Frankreich, Algier, Tripolis und Tunis mit den französischen 
Postämtern in Marokko den inneren französischen Tarif au. Bald darauf, 
am 15. November 1907, hat auch Deutschland im Verkehr mit den 
deutschen Postanstalten Marokkos im wesentlichen die internen deutschen 
Taxen eingeführt; 20 ) diese gelten aber auch im Verkehr der deutschen 
Kolonien mit Marokko und seit dem 1. Juli 1908 auch zwischen den 
deutschen Postämtern in Marokko und in China. * 20 21 ) 
Für die weiteren französischen und englischen Kolonien scheint noch 
der Weltposttarif nach und von Marokko zu gelten. 
Betrachtet man diese postalischen Beziehungen des 
Sultanats näher, so ergibt sieb, dass Marokko, obwohl dem 
Weltpostverein noch gar nicht angehörend, tatsächlich doch 
in einem bevorzugten Postvereinsverhältnis mit Gibraltar, mit 
Spanien, mit Frankreich nebst den nordafrikanischen fran 
zösischen Schutzgebieten und endlich auch mit Deutschland 
nebst allen seinen Kolonien, aber — vermittelst der 14 ostasiatischen 
10) Vgl. die Deutsche Reichspoststatistik für 1906, S. 7 u. 68. lieber 
die Entwicklung der deutschen Postanstalten in Marokko vgl. „Deutsche 
Verkehrs-Zeitung“ 1899, S. 610—612; 1900, S. 401; 1901, S. 389—390; 1903, 
S. 266. Ferner „Archiv für Post und Telegraphie“ 1903, S. 80—83 (mit 
Kartenskizze). 
20 ) Näheres hierüber in der „Deutschen Verkehrs-Zeitung“ 1907, Nr. 40, 
S. 554 und im „Archiv für Post und Telegraphie“ 1907, Nr. 24, S. 750. 
21 ) Vgl. „Archiv für Post und Telegraphie“ 1908, Nr. 13, S. 389.
	        

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Weltporto-Reform. Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen, 1910.
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