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Weltporto-Reform

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Bibliographic data

fullscreen: Weltporto-Reform

Monograph

Identifikator:
1008918695
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20162
Document type:
Monograph
Author:
Jürgensohn, Arved http://d-nb.info/gnd/1045767883
Title:
Weltporto-Reform
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 317 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anhang. Kapitel XII. Die Sonderpostenvereine im Weltpostverein
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Weltporto-Reform
  • Contents
  • Title page
  • Vorrede und Einleitung
  • Kapitel I. Das Inlandsporto als Auslandsporto
  • Kapitel II. Die Weltportobewegung des letzten Jahrzehnts
  • Kapitel III. Der Entwicklungsgang des In- und Auslandsportos
  • Kapitel IV. Der Siegeszug des internationalen Pennyportos
  • Kapitel V. Der Chinesische Weltpostverein
  • Kapitel VI. Die Transitgebühren im Weltpostverkehr
  • Kapitel VII. Welt-Pennyporto und Postfinanzen
  • Kapitel VIII. Verkehrssteigerungen nach Portoermässigungen
  • Kapitel IX. Einnahmeausfälle und Mehrausgaben
  • Kapitel X. Reformvorschläge
  • Kapitel XI. Weltverkehr, Weltbriefmarke und Weltmünze
  • Anhang. Kapitel XII. Die Sonderpostenvereine im Weltpostverein

Full text

305 
Orte und Provinzen postalisch noch, schlecht verbunden sind, so trifft dasselbe 
ja auch in Russland, Nordamerika und Australien zu. Trotzdem gelten 
diese Länder vollständig an den Weltpostverein angeschlossen und nicht 
etwa nur mit den Teilen und Städten, die Postämter haben. 
Tahiti; in Japan gibt es eine reichliche Zahl Chinesen (12463), ebenso in 
Russlands ostsibirischen Städten; in den Vereinigten Staaten zählte 
man (1897) Ü9 000 Chinesen (0,2% der Bevölkerung); auf den Philip 
pinen 100 000. In San Francisco erscheinen 5 chinesische Zeitungen, deren 
Setzer — beiläufig gesagt —- mit 11 000 verschiedenen Schriftzeichen ver 
traut sein müssen (vergl. ,,D. Verk.-Ztg.“ 1903, S. 289). 
Hiernach kommen also der Möglichkeit nach etwa 13 Mil 
lionen ausserhalb Chinas lebende Chinesen—• die Zahl der Chinesen 
französischer Reiohsa-ngehörigkeit in Indo-China war in meinen Quellen 
(Hübner) nicht angegeben — für den Briefwechsel mit dem Chine 
sischen Reiche in Betracht, natürlich nur soweit sie schreiben und 
lesen können. Doch soweit sie zu den 10 Millionen Chinesen in den 69 
Städten Chinas mit den 104 fremden Postanstalten Beziehungen haben, 
werden sie sich dieser gewiss ausgiebig bedienen, besonders wenn das 
Porto als Vereinsporto billiger ist als das des Weltpostvereins und der 
direkte Verkehr mit der chinesischen Reichspost (Weltportosätze). 
Europäer in China einschliesslich Kiautschou und Hongkong gibt 
es nur etwa 30 000. Natürlich werden diese die europäischen Postanstalten 
daselbst am meisten benutzen, doch den Chinesen stehen sie, wie gesagt, 
ebenso zur Verfügung zum Briefwechsel mit ihren Landsleuten im 
fernen Auslande. Deshalb kann man mit Recht sagen: China steht 
bereits im Postvereinsverhältnis zu Russland, Deutschland, 
England, Frankreich und Amerika mit ihren Besitzungen sowie 
mit Japan. Denn fast«alles, was in China internationalen Brief 
wechsel überhaupt führt, lebt wohl meist in den 69 Städten 
mit fremden Postanstalten, die im Verkehr mit den Heimats 
ländern und deren Kolonien den internen Tarif anwenden. 
Von Interesse dürfte noch eine Statistik des auswärtigen Brief 
verkehrs nach Chinas dem Weltpostverein angeschlossenen Pbst- 
anstalten der fremden Länder sein, einmal, weil sie die verhältnis 
mässige Regsamkeit der Beziehungen der handeltreibenden fremden Nationen 
anzeigt und dann, weil sie auf einen ungefähr gleich hohen Verkehr 
in der Richtung aus China schliessen lässt, dessen eigener Reichspost 
verkehr (190ö) insgesamt erst 7ö Millionen Sendungen (wohl meist 
interne) ausmacht, neben 9 Millionen Privatpostbriefen mit Dampfern, 
von den privaten sonstigen Fern- und Ortsbriefen jedenfalls abgesehen. 
Nach der Berner Spezial-Statistik des Weltpostvereins für 1906, wo 
Russland, Canada und die Union leider stets fehlen, wurden aus nach 
stehenden Ländern an die fremden Weitpostanstalten in China 
frankierte Briefe und Briefsendungen aller Art (überhaupt) ge 
schickt (in Tausenden): 
20
	        

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Reichstarifvertrag Für Das Deutsche Buchbindereigewerbe Und Verwandte Berufszweige (VDB-Tarif). 1928.
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