Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923

Monograph

Identifikator:
1009137581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42841
Document type:
Monograph
Author:
Repenning, Otto http://d-nb.info/gnd/127834125
Title:
Zusammenstellung der Aus- und Durchfuhrverbote
Place of publication:
Berlin
Publisher:
R. v. Decker's Verlag G. Schenck, Kgl. Hofbuchhändler
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 386 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Aus- und Durchfuhrverbote nach dem Statistischen Warenverzeichnis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923
  • Title page
  • Referat des Abgeordneten Ferdinand Hanusch auf dem Zweiten österreichischen Gewerkschaftskongreß
  • Übersicht über die sozialpolitische Gesetzgebung in Österreich von 1919 bis 1923

Full text

ã 
anderseits scheinen die Unternehmer vielfach guten Grund zur 
Beheimhaltung dieser Wissenschaft zu haben. Vermutlich befürchten 
sie, daß geschäftstüchtige Betriebsräte dadurch in die Lage kämen, 
den Nachweis eines zwar immer bestrittenen, aber doch vor⸗ 
handenen übermäßigen Gewinnes zu liefern, wodurch manche 
Klagen über zu hohe Löhne ihre Widerlegung fänden. Abgesehen 
davon, hat diese Sache noch eine zweite wirtschaftliche Seite, die 
für das Unternehmen selbst von großer Bedeutung ist. Ist doch 
nicht nur hinlänglich bekannt, sondern wird selbst von Unter— 
nehmern zugegeben, daß ihre Betriebe technisch vielfach rückständig 
sind. Wenn nun zum Beispiel der Betriebsrat die Förderung der 
Produktion durch Einführung verbesserter Maschinen und Arbeits— 
methoden anstrebt, der Unternehmer aber den Besitz der hiezu 
nötigen Barmittel oder Kredite leugnet, ohne daß sich der Ve— 
triebsrat von der Richtigkeit seiner Angaben zu überzeugen ver— 
mag, dann darf diese absichtliche Sabotage der Produktions— 
förderung nicht dem Betriebsrat zur Last gelegt werden, wenn er 
sich gegen die Benachteiligung der im Betrieb Beschäftigten zur 
Wehr setzt. Es soll durchaus nicht bezweifelt werden, daß die An— 
gaben des Unternehmers in vielen Fällen richtig sind. Wir meinen 
nur, daß sie gerade dann eine bessere Information des Betriebs— 
rates nicht zu scheuen hätten. Dem Ausbau der Betriebskontrolle 
wird in der Zukunft ein besonderes Augenmerk zu schenken sein. 
Welchen Nutzen dies für das Unternehmen zeitigen kann, beweisen 
die Erfolge der Betriebskontrolle im Heizhaus Wien-Ostbahnhof, 
durch deren Tätigkeit allein Ersparnisse in der Höhe von 
1325 Millionen Kronen erzgielt wurden. Ebenso wurden im Wiener 
Nordbahnhof Ersparnisse im Betrage von 3915 Millionen Kronen 
gemacht. Auch in diesen Instituten hat es große Mühe gekostet, 
daß die Betriebskontrolle als selbständige Institution anerkannit 
wurde. 
Die umfassendste Bestätigung der Betriebsräte lag un— 
zweifelhaft in der Durchführung der Kollektivverträge. Die Ursache 
hiefür ist in der starken Vertragstätigkeit der Gewerkschaften zu 
suchen sowie in der Kurzfristigkeit der Verträge. Die Mitwirkung 
der Betriebsräte an der Gestaltung der Verträge hat sich als 
sehr zweckdienlich erwiesen. Was die im Gesetz vorgesehenen Verr— 
tragsergänzungen anlangt, wurden die Betriebsräte da— 
durch nicht sonderlich belastet, hingegen hatten sie bei Festsetzung 
der Akkordpreise ihren Mann zu stellen und zum Teil auch den 
Widerstand der Arbeiter gegen die Einführung der Akkordarbeit 
zu besiegen. In vereinzelten Fällen waren Betriebsräte auch mit 
der Anbahnung von Kollektivverträgen beschäftigt. Es sei nur auf 
eine bemerkenswerte Entscheidung eines Einigungsanites ver— 
wiesen, durch welche ein Unternehmer über Antrag des Betriebs— 
rates 4um Abschluß eines Kollektipperzrages verhalten wurde 
2 
M 
— 
8 
—4 
—2 
D — 
233 
—* 
V 
D E 
— 
2 
0 
* 
¶ 
—8X 
M 
— 
0 
—2 
2 
—X 
— 
2 
2 
D 
2 
2 
43 
8* 
— 
9 
— 
28 
2 
V 
2 
J
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

The Electrical Equipment Market of the Netherland East Indies. Gov. Pr. Off., 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.