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Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

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Bibliographic data

fullscreen: Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

Monograph

Identifikator:
1009139274
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23341
Document type:
Monograph
Title:
Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges
Place of publication:
[Bochum]
Publisher:
[Verband der Bergarbeiter Deutschlands]
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (383 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges
  • Title page
  • Contents

Full text

141 
Darauf ging vom Zechenverband folgende Antwort ein: 
Zechen-Verband. Essen-Ruhr, den 2. Dezember 1915. 
An den Gewerkverein christlicher Bergarbeiter Deutschlands, 
z. H. des Herrn Vogelfang, 
Essen, Schützenbahn 64. 
In unserer Antwort auf die Eingabe vom 26. März hatten wir 
gegenüber dem darin gegebenen Hinweis auf die amtliche Lohnstatistik, 
die für das letzte Vierteljahr 1914 im Vergleich mit dem 2. Viertel 
jahr einen Lohnrückgang von 19 Pf. erkennen lasse, darauf aufmerk- 
fam gemacht, daß die durch den Krieg hervorgerufene Verschiebung in 
der Zusammensetzung der Belegschaften keine Berücksichtigung gefunden 
habe, weshalb die schon vor Wochen eingetretene und ununterbrochen 
fortgeschrittene Erhöhung der Löhne nicht zahlenmäßig zum Ausdruck 
gekommen sei. 
Wir stellten damals auch in Aussicht, den Nachweis zu erbringen, 
daß für die amtliche Lohnübersicht vom 2. Vierteljahr 1914 ab jede 
Vergleichsfähigkeit mit dem in der Zeit vor Ausbruch des Krieges er 
mittelten Durchschnittslöhnen verloren gegangen sei. Die überaus zeit 
raubenden Ermittelungen, die bei dem gegenwärtigen Mangel an Be 
amten nur schwer durchführbar gewesen wären, sind indes wieder ein 
gestellt worden, da inzwischen der Herr Handelsminister selbst unsere 
Auffassung von dem Vergleichswert der Lohnstatistik vor und nach Aus 
bruch des Krieges bestätigt hat. 
Die amtliche Nachweisung der in den Hauptbergbaubezirken Preu 
ßens im 1. Vierteljahr 1915 verdienten Bergarbeiterlöhne (veröffent 
licht im „Königlich Preußischen Staatsanzeiger" vom 14. Oktober d. I.) 
wird mit folgender Bemerkung eingeleitet: 
„Bei der Würdigung der nachfolgenden Lohnzahlen darf, worauf 
ausdrücklich hingewiesen werden muß, nicht übersehen werden, daß 
die Zusammensetzung der Gesamtbelegschaft unter dem Einfluß des 
herrschenden Krieges eine nicht unerhebliche Verschiebung gegen die 
Zeit vor Kriegsbeginn erfahren hat. Die tüchtigsten und bestgelohn- 
ten Arbeiter der I. Lohnklasse (unterirdisch beschäftigte, eigentliche 
Bergarbeiter) sind zum großen Teil zum Heeresdienst eingezogen. 
Dadurch ist das Prozentverhältnis ihrer Zahl zur Gesamtbelegschaft 
schon merklich gegen früher verändert. Ferner sind an ihre Stelle 
Schlepper und Wagenstöher getreten. Die Verwendung jugendlicher 
und weiblicher Arbeiter hat erheblich zugenommen. Ungelernte Ar 
beiter sind in großer Zahl eingestellt worden, in Oberschlesien allein 
über 10 006 russisch-polnische Arbeiter. Infolge der geringeren Lei 
stungsfähigkeit der Belegschaft stellt sich der Durchschnitt der Löhne 
niedriger, als er sich.für Arbeiter mit normaler Leistungsfähigkeit 
ergeben würde." 
In welchem Maße aber die durch den Krieg bedingte Verschiebung 
in der Zusammensetzung der Belegschaften das Ergebnis der amtlichen 
Lohnstatistik beeinträchtigt hat, ergibt nachstehende, die sämtlichen 
Schachtanlagen der Harpener Bergbau-Aktiengesellschaft umfassende 
Lohnnachweisung, der einmal der Schichtverdienst der Gesamtbeleg 
schaft, zum andern der Schichtverdienst des Teils der Gesamtbeleg- 
fchaft, der vom Juli 1914 bis März 1916 auf den Zechen dieser Ge 
fellschaft beschäftigt gewesen ist, zugrunde liegt.
	        

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Material Zur Lage Der Bergarbeiter Während Des Weltkrieges. [Verband der Bergarbeiter Deutschlands], 1919.
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