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Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

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Bibliographic data

fullscreen: Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

Monograph

Identifikator:
1009139274
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23341
Document type:
Monograph
Title:
Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges
Place of publication:
[Bochum]
Publisher:
[Verband der Bergarbeiter Deutschlands]
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (383 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges
  • Title page
  • Contents

Full text

170 
einer Gemeinde bei Triebei, sind sechs Wochen überhaupt keine 
gegeben worden. Erst auf energische Beschwerde gab es dann 
den Zusatz. Den neuen, durch das Ernährungsamt zugesagten 
Zusatz bekommen die Bergarbeiter von Triebe! und Umgegend 
noch nicht. In Triebe! und Umgegend sind viele Bergarbeiter, 
die zugleich kleine Landwirte sind. Sie haben eine oder zwei 
Kühe und etwas Ackerland, sind also Selbstverbraucher. Diesen 
Bergarbeitern wird der Zusatz verweigert. Sie dürfen für sich 
selbst also nicht niehr verbrauchen und sind deshalb geschädigt. 
2. Butter und Fette. Die Stadt Triebe! sorgt nicht ge 
nügend für Butter und Fettwaren. Die Einwohner von Triebe! 
- auch die Bergarbeiter bekommen nicht mehr — sollen pro 
Woche und Kopf 100 Gramm Fett erhalten. Sie bekommen 
diese Ration aber nicht. Im März 1916 hat es zum erstenmale 
einmal 100 Gramm Butter gegeben pro Kopf, im April 100 Gr. 
Schmalz und im Juni zwei Wochen hintereinander 100 Gramm 
Speck. Sonst nichts. Wie ich jetzt dort war, ist Margarine 
ausgegeben worden. Die Ausgabe ist aber den Bergarbeiter 
familien nicht bekannt gegeben worden, diese wußten deshalb 
nichts davon und nur eine Bergarbeiterfrau, die zufällig in den 
Laden kam, hatte das Glück, noch etwas zu bekommen. 
Noch schlechter sind die Bergarbeiter der umliegenden Orte 
daran, die nicht eine kleine Wirtschaft haben. Diese bekommen 
gar nichts. In Triebei, wo die Geschäfte sind, erhalten sie nichts, 
weil sie nicht aus Triebe! sind, und die Gemeinden selbst besor 
gen auch nichts. Bei den Bauern ist auch nichts gu, kaufen, da 
diese lieber an unbekannte fremde Personen verkaufen, die 
höhere Preise zahlen. Kommt man hin, dann heißt es: „Ich 
habe selbst nichts, zwei Kühe sollen noch kalben und die andere 
gibt nicht viel Milch, das brauch ich alles für mich." 
3. Fleischversorgung. Anfang April 1916 gab es drei 
Wochen lang gar kein Fleisch. Dann sollte Rationierung ein 
treten. Die Person sollte pro Woche ein Pfund bekommen, aber 
jede Familie nicht mehr als vier Pfund. Dieses Quantum be 
kommen die Leute aber nicht. Rindfleisch gibt es ja jetzt, aber 
Schweinefleisch können die Bergarbeiter nicht bekommen, was 
gerade beim Bergarbeiter, da es etwas fetter ist, ein Bedürfnis 
ist. Das Schweinefleisch wird wer weiß wohin verkauft. 
Schlachter Handke gab nur Schweinefleisch auf Bestellung, 
Schlachter Heinze desgleichen, Schlachter Winkler durch den 
Hauseingang bei verschlossenem Laden. 
Der Vertrauensmann machte eine Beschwerde. Es soll nun 
ein halbes Pfund jede Woche geben. Die Arbeiter erhalten es 
aber nicht. Beim Schlachter Beier lag in der Woche vom 22. bis 
29. April noch fettes Schweinefleisch unter dem Ladentisch. Die 
12»
	        

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Material Zur Lage Der Bergarbeiter Während Des Weltkrieges. [Verband der Bergarbeiter Deutschlands], 1919.
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