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Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

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Bibliographic data

fullscreen: Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

Monograph

Identifikator:
1009139274
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23341
Document type:
Monograph
Title:
Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges
Place of publication:
[Bochum]
Publisher:
[Verband der Bergarbeiter Deutschlands]
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (383 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges
  • Title page
  • Contents

Full text

277 
Ursachen des Augenzitterns gehören, das; die Begründung obiger Lehre 
zum Teil sicher unrichtig, zum Teil zu unbestimmt ist, um, überzeugend 
zu wirken, daß vor allem die Gegenprobe vollständig im Stich läßt. 
Bezüglich der alltäglichen Augenverletzungen leichter Art komme ich zu 
dem Schluß, daß ihre Anschuldigung abzulehnen ist. Was die schweren 
Allgemcinverletzungen angeht, so ist ihre Rolle noch nicht geklärt. 
Weitere sorgfältige Untersuchungen sind notwendig. Bis jetzt ist aber 
der Beweis für ihre ungünstige Wirkung auf das Augenzittern nicht 
erbracht. 
Anwendung auf den vorliegenden Fall. B. leidet an lebhaftem, 
seine Arbeitsfähigkeit beträchtlich verminderndem Augenzittern. Was 
seine Entstehungszeit angeht, so nehme ich auf Grund meiner Er 
fahrungen an, daß es bereits vor dem Unfall vorhanden war. Denn 
das Augenzittern entsteht bei 75 Prozent der Fälle bis zum 39. Lebens 
jahre. Der Unfall war an sich leichter Natur, wurde aber ernst durch 
das Hinzutreten der Wundrose, die den Patienten wochenlang ans 
Krankenlager fesselt. Sichere, das Zitiern beeinflussende Schädlich 
keiten find aber nicht nachzuweisen. 
Das stärkere Hervortreten des Zitterns im weiteren Verlaufe zu 
bestreiten, liegen keine Gründe vor. Daß diese Verschlimmerung des 
Augenzitterns aber durch den Unfall oder feine Folgen bedingt ge 
wesen ist, dafür fehlt der Wahrscheinlichkeilsbeweis. Es muß sich um 
zufälliges Zusammentreffen handeln." 
Das Oberversicherungsamt Dortmund holte nun auf Antrag 
des Berufungsklägers ein zweites Gutachten ein nnd zwar von 
der Königlichen Augenklinik in Marburg a. d. Lahn. Es 
enthält unter anderem folgende bemerkenswerte Stellen: 
„Von vornherein möchte ich die Möglichkeit, daß gewisse Unfälle 
»nd Krankheiten das Augenzittern der Bergleute auslösen oder ein 
bereits vorhandenes erheblich verschlechtern, nicht von der Hand weisen. 
Und zwar auf Grund der Erfahrung, daß auch andere Störungen in 
der Innervation der Augenmuskeln durch Unfälle. Krankheiten oder 
sonstige Umstände, die eine Minderung der körperlichen und seelischen 
Widerstandsfähigkeit, eine Schwächung der Willensstärke und der ner 
vösen Spannkraft bedingen, hervorgerufen werden können. Ich denke 
dabei nicht bloß an gewisse Formen traumatischer Hysterie, die einen 
Convergeuzkampf — milunter begleitet von Lidkrampf — als hervor 
stehendes Merkmal zeigen, sondern noch mehr an die gar nicht seltenen 
Fälle, bei denen körperliche Ueberanftrengungen, Erschöpfung im Ge 
folge längerer fieberhafter Erkrankungen, schwere Aufregungen und 
Sorgen, aber auch Schreck und Schotwirkung bei einem Unfall zu über 
aus störendem Doppeltsehen oder auch nur zu hochgradigen Augen- und 
Kopfschmerzen führen bei jedem Versuch, die Augen zum Rahesehen 
(Lesen und Schreibens zu gebrauchen " 
Am Schlüsse des Gutachtens wird folgendes hervorgehoben: 
„Die Anlage zum Augenzittern ist in einem gewissen Prozentsatz 
unter den Bergleuten teils durch individuelle Eigentümlichkeiten ge-
	        

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Material Zur Lage Der Bergarbeiter Während Des Weltkrieges. [Verband der Bergarbeiter Deutschlands], 1919.
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