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Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

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Bibliographic data

fullscreen: Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

Monograph

Identifikator:
1009139274
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23341
Document type:
Monograph
Title:
Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges
Place of publication:
[Bochum]
Publisher:
[Verband der Bergarbeiter Deutschlands]
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (383 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges
  • Title page
  • Contents

Full text

feincmy noch nichtrationierte oder für Kleidungsstücke oder Haus- 
halknngsgegenstandL notwendigen Ersatz zu beschaffen. 
Denn die bisher bewilligten Teuerungszulagen werden von 
den Werksverwaltungen vielen Arbeitern durch sogenannte 
Scheingedinge zum erheblichen Teil wieder entzogen. So ist uns 
u. a. aus der Belegschaft des Zwickau-Oberhohndorfer Stein 
kohlenbau-Vereins, Schacht ll, mitgeteilt worden, daß dort im 
Februar d. Js. nur ein geringer Teil der Belegschaft 70 Pro 
zent und darüber Gewinne erzielt hat; ein größerer Teil 39 bis 
69 Prozent, und ungefähr ein Viertel der Belegschaft gar nur 
bis 38 Prozent; das heißt, diese 38 Prozent wurden nicht ver 
dient, sondern von der Werksverwaltung wurden die erzielten 
noch niedrigeren Gedinge am Monatsschluß einseitig, sozusagen 
wohlwollender Weise, auf diesen Satz erhöht. Die Zimmerlinge 
und Reparaturarbeiter' erhielten 30 bis 45 Prozent, die Tages 
arbeiter, einschließlich der jugendlichen, 8 bis 29 Prozent. Auch 
von den Belegschaften anderer Werke wird über das System 
der sogenannten Scheingedinge vielfache und lebhafte Klage ge- 
führt- 
Nicht geringere Wichtigkeit legen die Belegschaften der Ein 
führung der achtstündigen Schichtzeit bei. Bei dem pflichtbe 
wußten Teil der Belegschaften geht das Urteil allgemein dahin, 
daß ihre Leistungsfähigkeit bei der jetzigen langen Schichtzeit 
und unzureichenden Ernährung immer mehr schwindet und da 
durch die Arbeitsergebnisse ganz bedeutend beeinträchtigt werden. 
Tie gegenteiligen Behauptungen der Werksverwaltungen stehen 
mit den diesbezüglichen Erfahrungen im Widerspruche. Auch die 
Tatsache, daß einzelne Bergarbeiter sich auf Befragen Werksbe 
amten gegenüber für die lange Schichtzeit erklärten, kann nicht 
dahin gedeutet werden, daß die Belegschaften allgemein mit der 
langen Schichtzeit einverstanden seien. Denn diese einzelnen 
Arbeiter haben aus verschiedenen Gründen durchweg nicht den 
Mut, den Werksbeamten ihre wahre gegenteilige Meinung direkt 
zu sagen und sind sehr vielfach echte Drückeberger auf Kosten 
ihrer Kanieraden. Daß bei den Belegschaften das Verlangen 
nach Verkürzung der Scknchtzeit sehr stark ist, geht auch daraus 
hervor, daß in den letzten Wochen auf mehreren Zwickauer Wer 
ken (Bürgergewerkschaft, Zwickauer Steinkohlenbau-Verein, 
v. Arnim'sche Werke; auf letzteren am l5. d. Mts. zum zweiten 
Male innerhalb weniger Wochen) die Arbeiter einmütig mit Ar 
beitsniederlegung drohten mit dem Ziele: Entweder mehr zu 
essen oder kürzere Schichtzeit. 
Daß die achtstündige Schichtzeit nur günstige Wirkungen 
zeitigt, beweisen die Erfahrungen bei der Gewerkschaft Morgen 
stern. Bei dieser Gewerkschaft ist während der ganzen Kriegs 
zeit nur achteinhalbstündig, einschließlich Ein- und Ansfahrt, ge 
arbeitet worden, und die Belegschaft dieses Werkes ist mit ihren
	        

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Die Ausschließung Der Land- Und Forstwirte Aus Dem Handelsrecht. Buchdruckerei Günter & Simon, 1928.
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