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Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

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Bibliographic data

fullscreen: Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

Monograph

Identifikator:
1009139274
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23341
Document type:
Monograph
Title:
Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges
Place of publication:
[Bochum]
Publisher:
[Verband der Bergarbeiter Deutschlands]
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (383 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

61 
mentsmaschine etwas veraltet und erneuerungs- und verbesserungs 
bedürftig ist. Auch gibt es in jedem Staate eine begeisterte Minori 
tät, die den Fortschritt zu langsam und die Arbeitsweise des Parla 
mentes zu schwerfällig findet und nun einfach zu dem Schlüsse eilt, 
daß die erste Erscheinung aus der zweiten folge. Sie ist deshalb fest 
davon überzeugt, daß das „Volk" nicht allein gerecht, sondern auch 
schnell verfahren würde, wenn es nur die Gelegenheit dazu hätte. 
Gegen eine solche großmütige Ansicht kehrt man nicht gern dieWaffen, 
aber unglücklicherweise ist sie ein Irrtum und muß betrübnisvoll preis 
gegeben werden. Sie verrät gewissermaßen einen Mangel an „konsti 
tutioneller Intelligenz“, gerade so wie es zutreffend als Abwesenheit 
von „konstitutioneller Moral" bezeichnet werden kann, wenn sich das 
Parlament nicht im Geiste seiner nationalen Verpflichtungen erinnert. 
Die Langsamkeit des Fortschrittes und die Unbehilflichkeit des parla 
mentarischen Räderwerkes sind nicht kausal verbunden, sondern be 
weisen nur, daß das Volk selbst noch aufgeklärt werden muß. Der Wille 
des Volkes ist es, der hier fehlt. Nicht weil Charlatane ihre Sprachor- 
gane sind, ist die Volksstimme nicht Gottesstimme, sondern weil die 
mens fiofinli von der mens Dei abweicht. Sollte ein Systemwechsel 
wirklich zeigen, daß helles Licht den Geist des Volkes während der 
ganzen Zeit durchflutet hätte, so wäre die Offenbarung ein Wunder. 
Die Masse des Volkes bewegt sich immer schwer, aber unter unserem 
modernen Repräsentativsystem vollziehen sich ihre Bewegungen 
schneller und genauer als unter irgendeinem anderen System. Die un 
geduldigen Idealisten müssen sich damit bescheiden, den Tatsachen 
ms Gesicht zu sehen, deren wichtigste die ist, daß sie in der Minderheit 
sind und daß ihnen kein einfacher Wechsel in der Regierungsmaschi 
nerie ein höheres Maß von Sympathie, als sie heute schon genießen, 
bringen kann. Kein mechanischer Zwang kann einer Minorität die 
Gewalten einer Majorität in die Hände spielen. Natürlich ist es richtig, 
daß der Regierungsmechanismus fehlerhaft sein mag und nach einem 
falschen Plane aufgebaut sein kann, doch habe ich mich zu zeigen 
bemüht, daß die sozialistische Auffassung von dem Staate und der 
Politischen Organisation, die vor der vollständigen Verwirklichung 
der sozialistischen Grundsätze in der Gemeinschaft entwickelt sein 
müssen, sich nur mit irgendeiner Form des Repräsentativsystems ver 
trägt. Oder biologisch gesprochen, wie der Verdauungsprozeß in einem
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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