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Kaufmanns Herrschgewalt

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Bibliographic data

fullscreen: Kaufmanns Herrschgewalt

Monograph

Identifikator:
1009604546
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-71914
Document type:
Monograph
Author:
Carnegie, Andrew http://d-nb.info/gnd/11866719X
Title:
Kaufmanns Herrschgewalt
Edition:
5. Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von G.A. Gloeckner
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 221 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XIV. Der dreibeinige Stuhl
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kaufmanns Herrschgewalt
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Der Weg zum geschäftlichen Erfolg
  • II. Des Geldes ABC
  • III. Silberwährung
  • IV. Das gemeinschaftliche Interesse von Arbeit und Kapital
  • V. Sparen eine Pflicht
  • VI. Wie kann man ein Vermögen erwerben ?
  • VII. Reichtum und sein Gebrauch
  • VIII. Das Schreckgespenst der Trusts
  • IX. Englisch-amerikanische Handelsbeziehungen
  • X. Geschäft
  • XI. Die Stahlfabrikation des neunzehnten Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten
  • XII. Lebensunterhalt in Großbritanien und in den Vereinigten Staaten
  • XIII. Die natürlichen Öl- und Gasquellen im westlichen Pennsylvania
  • XIV. Der dreibeinige Stuhl
  • XV. Eisenbahnen einst und jetzt
  • XVI. Eisen und Stahl daheim und in der Fremde
  • XVII. Die Manchester-Schule und die Gegenwart
  • XVIII. Was für Tarife würde ich aufstellen, wenn ich Zar wäre ?

Full text

182 
XIV. Der dreibeinige Stuhl. 
jeder der drei Teilnehmer gleich wichtig, und jeder unter ihnen 
gleich notwendig ist. Es gibt eben in diesem Falle kein erstes, 
zweites und drittes — keinen Vorzug! Sie sind alle drei voll- und 
gleichberechtigte Glieder des Dreibundes, welcher die industrielle 
•Welt beherrscht. Geschichtlich genommen, bestand Arbeit lange 
vor Kapital und geschäftlicher Tüchtigkeit in der Welt. Denn 
Adam und Eva hatten kein Kapital, und nach den Ergebnissen 
ihrer Arbeit zu schließen, war keiner von beiden mit besonderem 
Geschäftssinn begabt, doch all das ereignete sich, bevor das Reich 
des Industrialismus begann und großer Kapitalaufwand nötig ward. 
In unserer Zeit sind Kapital, Geschäftstüchtigkeit und Hand 
arbeit die Beine eines dreibeinigen Stuhls.. Solange die drei Beine 
gesund und fest stehen, steht auch' der Stuhl fest. Sobald aber 
eines dieser drei Beine schwach und gebrechlich wird, zusammen 
stürzt oder gar verschwindet, bricht auch der Stuhl zusammen. Und 
solange das fehlende Bein nicht wieder hergestellt ist, bleibt der 
Stuhl ebenfalls unbrauchbar. Aus diesem Grunde befindet sich 
auch der Kapitalist, welchem Kapital wichtiger dünkt als eines 
der anderen Beine, ganz und gar im Irrtum. Die Unterstützung der 
beiden anderen Beine, genannt Geschäftstüchtigkeit und Arbeit, 
bleibt für ihn unumgänglich. Ohne diese beiden, ja selbst ohne 
eines der beiden, fällt der Stuhl um. 
„Geschäftliche Tüchtigkeit“ irrt, wenn sie glaubt, ihr Bein sei 
das wichtigste. Ohne die beiden anderen, Kapital und Arbeit, ist 
das Bein „Geschäftstüchtigkeit“ nutzlos. 
Zu guter Letzt wollen wir nicht vergessen, daß auch Arbeit 
irrt, und zwar sehr stark, wenn sie größere Wichtigkeit für sich 
beansprucht, als jedes der beiden anderen Beine. Eine solche 
Anschauung ist oft genug die Quelle betrübender Mißverständnisse 
gewesen. ' j j 
Alle drei sind voll- und gleichberechtigte Glieder desselben 
großen Ganzen. Vereinzelt schaffen sie wenig, vereint aber können 
sie Wunder wirken. Daher haben sie auch, trotzdem unglückliche 
Differenzen zeitweise zwischen ihnen auftauchten, das neue Jahr 
hundert zum wohltätigsten für die Menschheit gemacht. 
Die Menschheit bietet heute überall, sowohl materiell wie 
sittlich genommen, «in besseres Bild denn jemals in früheren
	        

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Kaufmanns Herrschgewalt. Verlag von G.A. Gloeckner, 1914.
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