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Kaufmanns Herrschgewalt

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Bibliographic data

fullscreen: Kaufmanns Herrschgewalt

Monograph

Identifikator:
1009604546
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-71914
Document type:
Monograph
Author:
Carnegie, Andrew http://d-nb.info/gnd/11866719X
Title:
Kaufmanns Herrschgewalt
Edition:
5. Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von G.A. Gloeckner
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 221 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XVII. Die Manchester-Schule und die Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kaufmanns Herrschgewalt
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Der Weg zum geschäftlichen Erfolg
  • II. Des Geldes ABC
  • III. Silberwährung
  • IV. Das gemeinschaftliche Interesse von Arbeit und Kapital
  • V. Sparen eine Pflicht
  • VI. Wie kann man ein Vermögen erwerben ?
  • VII. Reichtum und sein Gebrauch
  • VIII. Das Schreckgespenst der Trusts
  • IX. Englisch-amerikanische Handelsbeziehungen
  • X. Geschäft
  • XI. Die Stahlfabrikation des neunzehnten Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten
  • XII. Lebensunterhalt in Großbritanien und in den Vereinigten Staaten
  • XIII. Die natürlichen Öl- und Gasquellen im westlichen Pennsylvania
  • XIV. Der dreibeinige Stuhl
  • XV. Eisenbahnen einst und jetzt
  • XVI. Eisen und Stahl daheim und in der Fremde
  • XVII. Die Manchester-Schule und die Gegenwart
  • XVIII. Was für Tarife würde ich aufstellen, wenn ich Zar wäre ?

Full text

XVII. Die Manchester-Schule und die Gegenwart. 203 
so notwendige Geschicklichkeit ist heute nicht mehr so sehr er 
forderlich; dort wo sie in einzelnen Stellungen größerer Werke 
noch unentbehrlich, kann sie leicht aus den älteren Industrie 
ländern beschafft werden. Automatische Maschinen sind heutzutage 
ein bedeutender Faktor für die Fabrikation von Massenartikeln; 
letztere können deshalb ohne die technisch erzogenen Arbeiter 
Britanniens und Amerikas mit Erfolg fabrizert werden. So wurde 
es möglich, daß Industriemittelpunkte in Ländern sich bildeten, 
deren Schicksal es bis in die letzten Jahre zu sein schien, auf das 
Erzeugnis von Rohmaterial beschränkt zu bleiben. Überall sehen 
wir jetzt den großen Einfluß dieses neuen Maschinenwesens. Man 
darf es heute als ein Axiom hinstellen, daß Rohmaterial gegen 
wärtig die Macht der Kapitalanziehung sowie auch die weitere 
Macht besitzt, Arbeit für seine Fabrikation in nächster Nachbar 
schaft anzuziehen und zu entwickeln; ebenso daß gelernte Arbeit 
seine frühere Macht, Rohmaterialien aus der Ferne an sich zu ziehen, 
zu verlieren anfängt; darin spricht sich nicht nur eine Verän 
derung, sondern eine vollständige Umwälzung aus. 
Die Tätigsten und Besten jedes Landes sind bereit, alles 
für die Entwicklung seiner Hilfsquellen zu tun; sie halten es für 
ein Unrecht, die ihnen gegebenen Talente zu verbergen, und sehen 
jetzt deutlich' und klar, wie das wahre Naturgesetz darin besteht, daßi 
der Segen der verschiedenartigsten Industrien vielen Völkern zu 
gute kommt, und daß dadurch die verschiedenartigsten Talente 
freien Spielraum finden. 
Das alles konnte die Manchesterschüle unmöglich voraussehen. 
Es ist ein Vergnügen, die Bewegungen der verschiedenartigsten 
Nationen auf dem Vormarsche für industriellen Fortschritt unter 
den neuen Bedingungen zu übersehen. Wären nur ein oder zwei 
Völker die Hauptindustriellen für alle Völker geworden, dann 
wäre eben nur der Genius dieser Völker bei dem Werke der 
Vervollkommnung und Erfindungen in Betracht gekommen. Heut 
zutage ist jedoch der Genius vieler Völker an der Arbeit und noch 
mehrere werden nachfolgen. Gleich erfreulich ist die Tatsache, 
daß der Genius eines jeden Volkes sich gewöhnlich nach einer 
besonderen Richtung hin vorzüglich auszeichnet. So hat beispiels 
weise Frankreich das Allerfeinste im Textilgewerbe beinahe mono-
	        

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Kaufmanns Herrschgewalt. Verlag von G.A. Gloeckner, 1914.
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