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Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

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Bibliographic data

Object: Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

Monograph

Identifikator:
1009604546
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-71914
Document type:
Monograph
Author:
Carnegie, Andrew http://d-nb.info/gnd/11866719X
Title:
Kaufmanns Herrschgewalt
Edition:
5. Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von G.A. Gloeckner
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 221 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Der Weg zum geschäftlichen Erfolg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
  • Title page
  • Contents
  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  • Das gewerkschaftliche Programm der Wirtschaftsdemokratie / von Universitätsprofessor Dr. Georg Halm, Würzburg
  • Die Probleme der Wirtschaftsdemokratie. Dargestellt an internationalen Beispielen / von Privatdozent Dr. Walter Heinrich, Wien
  • Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des evangelischen Christentums. Pastor Dr. rer. pol. Depuhl, Volkswirt RDV, Hannover
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des katholischen Christentums / von Prof. Schilling in Tübingen
  • Individualismus und Kollektivismus als Triebkräfte in der Wirtschaft / von Bergassessor a. D. Dr.-Ing. e. h. v. u. z. Loewenstein
  • Der demokratische Gedanke im Staats- und Wirtschaftsleben / von Prof. M. Wundt, Jena
  • Sozialismus und Demokratie / von Dr. Paul Osthold, Düsseldorf
  • Gemeinwirtschaftliche Experimente in der Vergangenheit / von Universitätsprofessor Dr. Preyer, M. d. R. , Königsberg
  • Wirtschaftsdemokratie und Kartelle / von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann
  • 10 Jahre Kohlenwirtschaftsgesetz / von Geheimrat G. Brecht, Köln
  • Für die Freiheit der Schlüsselindustrie / von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf
  • Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
  • Konzernbildung und Wirtschaftsdemokratie / von Prof. Dr. Karl Muhs, Greifswald
  • Die begrenzte Reichweite des Genossenschaftsgedankens in der Gütererzeugung. Der Wesensunterschied zwischen genossenschaftlicher Gütererzeugung und Güterverteilung / von Universitätsprofessor Emil Wehrle, Karlsruhe
  • Grenzen zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft / von Dr. Martin Sogemeier, Berlin
  • Recht und Gemeinschaftsgedanke / von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Lehmann, Köln
  • Das deutsche Arbeitsrecht, Wegbereiter des Sozialismus / von Rechtsanwalt Schoppen, Düsseldorf
  • Sozialpolitik zwischen Demokratie und Autonomie / von Dr. Josef Winschuh, Berlin
  • Um die Autonomie des sozialen Gedankens / von Professor Dr. Adolf Günther, Innsbruck
  • Die Vorherrschaft der freien Gewerkschaften in den Organen der Selbstverwaltung / von Dr. rer. pol. Hadrich, Leipzig
  • Steuern als Werkzeug der Wirtschaftssozialisierung / von Dr. jur. et phil. Franz von Lilienthal, Oberregierungsrat
  • Hoffnungen und Tatsachen um den Artikel 165 der Reichsverfassung. Ein Bericht / von Dr. Wilhelm Steinberg, Düsseldorf
  • Soziale Bauhütten / von Dr. Schuster, Düsseldorf
  • Um Form und Wesen der Handelskammer / von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
  • Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
  • Wirtschaftsdemokratische Wanderung in der Fremde / von Wolfgang Krüger, Berlin
  • Unternehmer und Wirtschaftsdemokratie / von A. Heinrichsbauer, Essen
  • Idee und Persönlichkeit als Triebkräfte der Geschichte / von Universitätsprofessor Dr. W. Schüßler, Rostock

Full text

ba 
damit die ihm gewährten riesigen Summen nicht 
lieren, 
Auch in der Deutschfeindlichkeit der mit französisehe‘ 
vor allem aber mit englischem Geld groß gewordethen 
Länder — ich nenne nur Nord- und Südamerika, Japan, 
[talien und Rumänien — hat sich die Macht effektenkapi- 
talistischer Beziehungen gezeigt. Dasselbe gilt für die Be- 
reitwilligkeit, mit der die englischen Kolonien dem Mutter- 
lande sowohl mit Truppen wie mit Geldmitteln zu Hilfe 
geeilt sind. Wer an ihren Abfall glaubte, hatte vergessen, 
daß diese nirgends in der Welt mehr oder billiger Geld be- 
kommen als in London, Die englischen Kapitalanlagen in 
den Kolonien (1554 Millionen Pfund) erreichten daher vor 
dem Kriege beinahe die in anderen Ländern angelegten 
Summen (1638 Millionen Pfund). 
Ein Musterbeispiel für die rein wirtschaftlichen Wir- 
kungen der Kapitaleinfuhr sind die Vereinigten Staaten, 
bis 1914 das typische Land des Importkapitalismus, daß durch 
die Effektifizierung seiner Eisenbahnlinien und industriellen 
Unternehmungen große Summen europäischen, vor allem eng- 
lischen Kapitals an sich gezogen und seine politische Un- 
abhängigkeit bis zum Weltkrieg wenigstens mit finanzieller 
Abhängigkeit hat bezahlen müssen. 1860 betrug das in 
amerikanischen Effekten angelegte europäische Kapital 
400 Millionen Dollar, 1910 das Dreizehnfache, nämlich 
5200 Millionen Dollar, und zwar entfielen auf: 
Großbritannien . .. 3344 Millionen Dollar, 
Holland ..... 700 Millionen Dollar, 
Frankreich ... 700 Millionen Dollar, 
Deutschland. . 350 Millionen Dollar, 
die Schweiz... . 100 Millionen Dollar, 
das übrige Europa 50 Millionen Dollar 
5244 Millionen Dollar. 
Dieser gigantischen Kapitaleinfuhr vor allem verdankt 
Nordamerika einen wirtschaftlichen Aufschwung, der an 
Raschheit und Intensität den der drei anderen hochkapitalisti- 
schen Volkswirtschaften — Deutschland, England und Frank- 
reich — weit hinter sich ließ, In den fünfundfünfzig Jahren 
1860—1915 stieg sein Nationalvermögen von 16160 Mill. 
Dollar auf 187739 Millionen Dollar, auf den Kopf von 
510 Dollar auf 1950 Dollar. Die Union mußte freilich 
diesen unbändigen Aufschwung mit der finanziellen Ab- 
hängigkeit von Europa honorieren, Erst der Weltkrieg brachte 
mit dem Übergang zur Kapitalausfuhr die Befreiung von 
dieser Abhängigkeit. Die Folge war die Stabilisierung des 
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Amerikas Internationale Kapitalwanderungen. de Gruyter, 1926.
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