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Banking and finance (Vol. 1, nr. 17)

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Bibliographic data

Full text: Banking and finance (Vol. 1, nr. 17)

Monograph

Identifikator:
1010817671
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30359
Document type:
Monograph
Author:
Schüller, Richard http://d-nb.info/gnd/118937510
Title:
Die Handelspolitik und Handelsbilanz Österreich-Ungarns
Edition:
Sonderabdruck aus: "Zeitschrift für Volkswirtschaft, Sozialpolitik und Verwaltung"
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manzsche k.u.k. Hof- Verlags- und Universitäts-Buchhandlung
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (20 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

8 
—2* 
einiger Einschränkung im Mißhandeln der Landarbeiter, 
weil diese sonst alle davonlaufen würden. 
Anders stand die deutsche Mittelklasse zu diesen 
Fragen. 
Sie hatte an Armee und Flotte und namentlich an 
den Kolonien gar nicht so große Interessen. Der Handel 
mit den Kolonien war schwach, als Absatzgebiet für die 
Industrie hatten sie nur geringe Bedeutung 
Die Mittelklasse, bestehend aus Kleinindustriellen, 
Kaufleuten, Handwerkern, Bauern, vermochte wohl aus 
den nicht im eigenen Betrieb unterzubringenden Famlien— 
angehörigen Beamte für den Staat und die Gemeinde, 
für große industrielle und kaufmännische Unternehmungen 
usw zu stellen, damit dürfte indes ihr erst in zweiter Rehe 
stehendes Interesse an Armee, Floͤtte und Kolomen et— 
schöpft sein 
Dennoch folgte der größere Teil der Mittelklasse der 
Politik der großen Herren, und wir sahen die parlamenta 
rischen Vertreter der Geschäftsleute Uund Bauern, die Zen— 
trumsleute und Freisinnigen, in der Regel für Festungen, 
Panzerschiffe und Kolonialausgaben stimmen. 
Liegt darin kein Widerspruch zu dem, was wir aus⸗ 
führten, daß nämlich die Entwicklung der Produktibkrafte 
die Bedürfnisse der Menschen, der Klassen und damit ihre 
Politik umwaͤlzt? Ein deutscher Bauer oder Kleinbürger 
hatte doch nicht ein so großes Bedürfnis nach Kolonien 
und Kriegsschiffen, daß er dafüür gern hohe Steuern zahlte? 
Um diese Schwierigkeit erfolgreich zu 1sen, müssen 
wir beachten, daß ein großer Teil des Mtelstandes völlig 
vom Kapital abhängig ist. Nicht nur, weil er die Beam 
ten für den privaten und den Staatsdienst liefert, son— 
dern vor allem, weil er vom Kredit lebt. Namentlich 
die Bauern und die kleinen Kaufleute. Ueberflüssig vor— 
handenes Kapital bedeutet für sie billigen Kredit, eine 
blühende Industrie und blühender Handel bringen Ueber— 
fluß an Kapital. Also gilt für diesen Teil des Mittelstan— 
des die Taktik: alles möglichst zu fördern, was Staat und 
ine mächtig zu machen scheint: Armee, Flotte, Ko— 
onien. 
Ein großer Teil des Mittelstandes, wie die kleinen 
Industriellen, die Gesellen beschäftigenden Handwerker, 
die Knechte beschäftigenden Bauern und viele Ladeninhaber, 
lebt außerdem direkt von der Ausbeutung der Abeiter 
Die Ausbeutung der Mbeiter ist ihnen, das fühlen sie, mi 
den Großkapitalisten gemeinsam; höhere Belastung für so—
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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