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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

212 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Stücklung des Eigentums vereinbar ist, — dieses berühmte Gesetz 
findet in Sismondi seinen ersten Anhänger. Seine Darstellung des 
selben ist wirklich ergreifend. Er zeigt, wie seine Verheerungen sich 
zur gleichen Zeit in der Landwirtschaft, in der Industrie und im 
Handel bemerkbar*machen: „Alle Arbeit Englands, dessen Oberfläche 
auf 34250000 Acker geschätzt wird, wurde im Jahre 1831 von 
1046982 Landarbeitern getan, und man hofft, diese Zahl noch zu 
verringern. Nicht nur sind alle kleinen Pächter zu Tagelöhnern ge- 
worden, sondern eine noch größere Zahl von Tagelöhnern sind ge 
zwungen worden, die Landarbeit überhaupt anfzugeben. Die Industrie 
in den Städten hat das Prinzip der Vereinigung der Kräfte, der Ver 
einigung der Kapitalien, mit noch größerer Kraft als die Landwirt 
schaft angenommen. — Die Fabrikanten, die mit einem Grundkapital 
von 1000 Pfund arbeiteten, sind in England zuerst verschwunden, 
bald darauf wurden die, die mit einem Kapital von 10 000 Pfund 
(200 000 Mk.) arbeiteten als zu klein angesehen; sie wurden ruiniert, 
um ihren Platz größeren zu überlassen; heute werden schon die, die 
mit einem Kapital von 100000 Pfund arbeiten, unter die mittleren 
gerechnet, und der Augenblick ist vielleicht nicht fern, wo nur die 
imstande sein werden, die Konkurrenz auszuhalten, die mit einem 
Kapital von einer Million Pfund Sterling arbeiten . . . Die Groß 
mühlen in der Gironde ruinieren die Müller, die Faßfabrikanten in 
der Loiregegend die Böttcher . . ., die Dampfschiff-, Diligenzen-, 
Omnibus- und Eisenbahnunternehmen, die sich auf riesige Kapitalien 
stützen, verdrängen die dürftigen Berufe der selbständigen Schiffer, 
Wagenhalter und Kärrner . . . Reiche Detailkaufleute haben ihre ge- 
■waltigen Läden in den großen Städten eröffnet und erbieten sich, 
mit Hilfe der schnellen Transportmittel, die jetzt erfunden sind, die 
Verbraucher bis zu den Grenzen jedes Reiches zu versorgen. Sie 
sind im Begriff, auf diese Weise alle Großkaufleute und alle Klein 
händler zu unterdrücken, alle kleinen Händler, alle kleinen Krämer, 
die die Provinzen bevölkerten, und sie setzen an Stelle dieser selb 
ständigen Leute Kommis, Lohnempfänger, Proletarier 1 ).“ 
Betrachten wir nun die Folgen eines derartigen Zustandes der 
Dinge. In dem Gegensatz zwischen diesen beiden sozialen Klassen, 
in dem sich alle Unterschiede von früher aufzulösen streben, finden 
wir die Erklärung des Elendes der Arbeiter, wie auch die der wirt 
schaftlichen Krisen. 
Woher kommt denn das Elend der Arbeiter, wenn nicht davon, 
daß sie in zu großer Anzahl für die Nachfrage nach Arbeit vorhanden 
sind und sich daher gezwungen sehen, jeden Lohn anzunehmen, nur 
*) Etudes sur l’Economie politique, Einleitung, S. 39fl.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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