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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Höhepunkt und Niedergang der klassischen Schule. Stuart Mil. 409 
liehe Genauigkeit, die es bis dahin noch nicht besaß, sondern er führt 
auch, indem er die Beziehung der Ursache und Wirkung durch die 
des Gleichgewichtes ersetzt, ein neues Prinzip in die Wissenschaft 
ein, das bestimmt war, eine große Verbreitung zu erlangen. 
Das Gesetz des Angebotes und der Nachfrage erklärt aber nur 
die Wertschwankungen, nicht den Wert selbst. Man mußte daher 
eine tieferliegende Ursache finden. Diese Ursache liegt in den Pro 
duktionskosten. Unter der Herrschaft der freien Konkurrenz streben 
die Wertschwankungen stets nach diesem festen Punkte, ebenso wie 
„der Ozean bestrebt ist, überall sein Niveau einzunehmen, es aber 
niemals genau innehält“ 1 ). 
Es gibt also zwei Arten des Wertes: einen vorübergehenden und 
schwankenden, beherrscht vom Gesetz des Angebotes und der Nach 
frage, und einen ständigen oder natürlichen oder auch normalen Wert, 
der sich nach den Produktionskosten richtet. Dies war das klassische 
Wertgesetz, und Stuart Mill war davon so entzückt, daß er den 
Satz schrieb, der unter der Feder eines so scharfsinnigen Philosophen 
Staunen erregen muß: „Glücklicherweise bleibt in dem Gesetz des 
Wertes nichts mehr zu erklären übrig, weder jetzt noch später; die 
Theorie ist vollkommen“ 2 ). 
Dasselbe Gesetz, das den Wert der Waren regelt, ist auch auf 
das Geld anwendbar. Auch das Geld hat einen Marktwert, der von 
der auf dem Markte im Umlauf befindlichen Menge und den Bedürf 
nissen des Tausches bestimmt wird; — es ist das die berühmte 
Quantitätstheorie — und einen natürlichen Wert, der von den 
Produktionskosten der Edelmetalle abhängt. 
5.* Das Lolmgesetz, Die gleichen Gesetze regieren auch den 
Preis der Arbeitskraft oder des Lohnes. Auch er gehorcht einem 
doppelten Gesetze. 
Der Marktlohn ward vom Angebot und der Nachfrage be 
stimmt, indem man unter „Angebot“ die Menge des zum Unterhalt 
der Arbeiter verfügbaren Kapitals versteht, den Lohnfonds (wage 
fund), und unter „Nachfrage“ die Anzahl der Arbeiter, die eine An 
stellung suchen 3 ). Dieses Gesetz war schon von Cobden in volks 
tümlicher Art ausgedrückt worden, als er sagte, daß der Lohn steigt, 
wenn zwei Arbeitgeber einem Arbeiter nachlaufen, und daß er sinkt, 
wenn zwei Arbeiter einem Arbeitgeber nachlaufen. 
b Prinziples, Bd. I, III, Kap. 3, § 1. 
Ebenda, Bd. I, III, Kap. 1, § 1.. 
3 ) Die Löhne hängen von dem Verhältnis ab, das zwischen der Anzahl der 
arbeitenden Bevölkerung und irgendwelchen auf den Ankauf von Arbeit verwendeten 
Kapitalien besteht . . . und unter der Herrschaft der Konkurrenz können sie von 
keiner anderen Ursache berührt werden“ (Principles, Bd. I, II, Kap. 11, § 3 und § 1).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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