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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

454 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
genommen. Die verschiedensten Schriftsteller sind übereingekommen, 
diese Fragen der Methode als nebensächlich auszuscheiden und diesen 
Streit, bei dem die Wissenschaft nicht viel gewonnen hat, zu ver 
gessen. Es ist der Mühe wert, am Schlüsse dieses Absatzes auf die 
Meinungen einiger Gelehrter hinzuweisen, die sehr verschiedene Rich 
tungen vertreten, aber doch in dieser Hinsicht ungefähr gleich denken. 
„Die Diskussionen über die Methode“, sagt Paeeto, „sind ein reiner 
Zeitverlust; der Zweck der Wissenschaft ist die Erkenntnis der 
Gleichmäßigkeit der Tatsachen, und infolgedessen kommt es darauf an, 
irgendeinem Weg zu folgen, irgendeine Methode anzuwenden, die 
diesem Ziele näher fuhrt.“*) „Wir werden stets nebeneinander Arbeiter 
brauchen“, sagt Maeshall, „die verschiedene Fähigkeiten haben und 
verschiedene Ziele verfolgen, von denen die einen sich hauptsächlich 
der Beobachtung von Tatsachen widmen, die anderen der wissen 
schaftlichen Analyse ..alle Arbeitsweisen, die darauf hinzielen, die 
Verbindung zwischen Ursache und Wirkung zu entdecken, wie sie 
in den verschiedenen Abhandlungen über wissenschaftliche Logik 
beschrieben sind, müssen eine nach der anderen von den Volks 
wirtschaftlern angewendet werden“ 2 ). — Nach diesen Schriftstellern, 
die hauptsächlich die deduktive Methode gebrauchen, wollen wir jetzt 
Anhänger der historischen Schule zu Worte kommen lassen. Als 
erster hat Schmollee an einer Stelle gesagt: „Wie der rechte und 
der linke Fuß zum Gehen, so gehören Induktion und Deduktion 
gleichmäßig zum wissenschaftlichen Denken“ 3 ). Bemerkenswerter ist 
vielleicht die Meinung eines Volkswirtschaftlers — Büchee’s —, dem 
die historische Schule einige ihrer selbständigsten Beiträge ver 
dankt. „Es ist darum mit großer Genugtuung zu begrüßen, wenn 
nach einer Periode emsiger Stoffsammlung in neuerer Zeit die Pro 
bleme der modernen Verkehrswirtschaft mit Eifer wieder aufgenommen 
worden sind, und wenn die Berichtigung und der weitere Ausbau 
des alten Systems auf demselben Wege versucht wird, auf dem dieses 
entstanden ist, nur mit Benutzung eines viel reicheren Tatsachen 
materials. Denn es gibt in der Tat keine andere For 
schungmethode, mit welcher man der komplizierten 
’) Parbto, Manuale di economia politica, Mailand, 1906 S. 24. 
2 ) Marshall, Principles of economics, 4. Ausg., B. I, Kap. VI. 
s ) Schmollee im Handwörterbuch der Staatswissenschaften, 
(Conrad) Artikel: Volkswirtschaft. Jena 1911, Verlag G. Fischer, 8. Bd. S. 478, 
Sp. 2, Reihe 2. In seinem Grundriß liest man noch: „Diejenigen, welche in der 
neueren deutschen Nationalökonomie als Vertreter induktiver Forschung gelten, be 
kämpfen nicht die Deduktion überhaupt, sondern nur die aus oberflächlichen unzu 
reichenden Prämissen, welche sie glauben, auf Grund besserer Beobachtung durch 
genauere Obersätze ersetzen zu können“ (Bd. I, S. 111). Von diesem Gesichtspunkt 
aus kann ihm jeder zustimmen.
	        

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L’ Allemagne Économique Ou Histoire Du Zollverein Allemand. Ainé, 1874.
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