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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

470 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
anpaßt, und daß die Kapitalien wie durch ein natürliches Gefälle den 
ertragreichsten Anlagen znfließen. 
Aber schon nach Malthos und Ricaedo, nach den Theorien der 
Bodenrente und der Bevölkerung, ist das Prinzip der natürlichen 
Identität der Interessen stark erschüttert, obgleich diese beiden 
Schriftsteller noch durchaus an der Freiheit festhalten. 
Da greift Sismondi ein. Er beschreibt uns die Übel der Kon 
kurrenz, unter der mit Notwendigkeit die soziale Ungleichheit der 
Kontrahenten den Schwächeren dem Willen des Stärkeren unterwirft, 
und sein ganzes Buch ist eine einzige Widerlegung des Vorsehnngs- 
optimismns Smith’s. 
In Deutschland hatte der Volkswirtschaftler Hermann, der die 
Ausarbeitung der klassischen Theorien in glänzender Weise fortsetzte, 
nachgewiesen, daß das persönliche Interesse oft entweder im Gegensatz 
zu dem öffentlichen Interesse steht, oder zu schwach ist, es zu ver 
wirklichen. Er erklärte schon 1832, daß man die Behauptung der 
meisten Volkswirtschaftler seit Adam Smith nicht unterschreiben 
könne, nach der die von persönlichen Interessen getriebene Tätigkeit 
der Individuen für alle Notwendigkeiten der Volkswirtschaft genüge r ), 
und daß mau auch dem Gemeinsinn einen Platz einräumen müsse. 
Dann steht List auf, der seine ganze Beweisführung stützt auf 
den Gegensatz zwischen den augenblicklichen Interessen, die die 
einzige Richtschnur der Individuen sind, und den beständigen und 
dauernden Interessen der Nation, die nur von einer Regierung ver 
treten werden können. 
Einige Jahre später diskutiert Stuabt Mill nicht einmal mehr 
in dem berühmten fünften Buch seiner Prinzipien der Volks 
wirtschaft die These der natürlichen Übereinstimmung der Inter 
essen, so wenig haltbar erschien sie ihm. Um im Prinzip die Ein 
mischung der Regierung auszuschalten, läßt er nur ein einziges 
wirtschaftliches Argument gelten: die Überlegenheit, die den Individuen 
der Beweggrund des persönlichen Interesses gibt. Er beeilt sich aber 
nachzuweisen, wie vielen Beschränkungen dieses Prinzip unterliegt: 
natürliche Unfähigkeit der Kinder und der Schwachsinnigen, die Un 
kenntnis seiner wirklichen Interessen auf Seiten des Verbrauchers, die 
häufige Unmöglichkeit, auch für die, die sie kennen, dieses Interesse 
ohne die Hilfe der Gesellschaft zu verwirklichen (z. B. in der Frage 
der Dauer der Arbeitszeit für die Arbeiter). Mill weist auch darauf 
hin, wie oft in unserer modernen industriellen Organisation dieser 
Beweggrund nicht vorhanden ist: in Aktiengesellschaften, in denen 
die Aktionäre nicht ohne das Zwischenglied eines bezahlten Vertreters 
l ) Hermann, Staatswissenschaftliche Untersuchungen, 1. Ausgabe, 
S. 12—18
	        

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Modern Monetary Systems. King, 1927.
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