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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Der Staatssozialismus. 
485 
darin bestehen, den Wert „herzustellen“, ihn mit der in den Gegen 
ständen enthaltenen Arbeitsmenge in Übereinstimmung zu bringen I ). 
Dies ist aber das Werk der Zukunft und nicht der Gegenwart 2 ). 
Welche Schlußfolgerung soll man nun hieraus ziehen? Wenn es auf 
der einen Seite wahr ist, daß allein der Arbeiter alle Erzeugnisse 
schafft, und wenn auf der anderen Seite, auf Grund des Austausches, 
die Boden- und Kapitalienbesitzer allein infolge der Tatsache ihres Be 
sitzes, und ohne an der Produktion unmittelbaren Anteil zu haben, unter 
der Form von Zinsen oder Pacht einen Teil dieser Erzeugnisse er 
halten, so ist offenbar die Formel der Gerechtigkeit in der Verteilung 
verletzt. Diese Entwendung von Produkten zugunsten der Nicht 
produzierenden und zum Schaden der Arbeitenden geschieht übrigens 
ohne jede effektive Gewalttätigkeit, ganz einfach durch das Spiel des 
Freihandels und unter der Herrschaft des Privateigentums. Seine 
einzige Ursache liegt darin, daß in unserem sozialen System „andere 
wie die Produzenten selbst, nämlich die bloßen Privatbesitzer von 
Boden und Kapital, als bei der Produktion beteiligt und deshalb zu 
einem Anteil am Nationaleinkommen berechtigt anzusehen sind“ 8 ). 
Hiermit wird also das doppelte Gesicht der Verteilung enthüllt: 
wirtschaftlich überliefert der Tausch dem Kapital, dem Boden und 
der Arbeit einen Teil des Produktes, der mit dem Wert überein 
stimmt, zu dem ihre Dienste auf dem Markt eingeschätzt werden; 
sozial gestattet er, daß den einzigen Schöpfern des Produktes, den 
Arbeitern, ein Teil dieses Produktes genommen wird, ein Teil, der 
das darstellt, was Kodbebtus mit einem einzigen Wort „die Rente“ 
nennt, unter welchem Wort er das Einkommen der Großgrund 
besitzer und der Kapitalisten zusammenfaßt. 
Kein anderer Volks Wirtschaftler hat mit solcher Klarheit diese 
Güter nicht nach Arbeit vertauschen und (des Kapitals wegen) vertauschen können,“ 
und er fügt bezeichnenderweise hinzu: „was sich seinerzeit einmal gegen Marx 
gebrauchen läßt“. 
1 ) „So ist auch die Kongruenz des Tauschwertes der Produkte mit den Arbeits- 
quanten, die sie gekostet, keine Tatsache, sondern die großartigste staatswirtschaftliche 
Idee, die je ihre Verwirklichung angestrebt hat.“ (2. sozialer Brief.) Kapital, 
Bd. II, S. 68—69). 
2 ) Hin und wieder gibt Rodbertus als Hypothese und zum Nachweis gewisser 
Beweisführungen eine Tendenz der Preise zu, schon heute mit den Arbeitskosten 
übereinzustimmen; aber seine Grundlehre braucht diese Hypothese nicht, die bei 
ihm nur eine augenblickliche Hilfsrolle spielt. In seiner (übrigens völlig irrtüm 
lichen) Theorie der Teilung des Einkommens ohne Arbeit zwischen Grundeigen 
tümern und Kapitalisten, gibt er ganz vorübergehend in dem 3. sozialen Briefe 
(Schriften, Bd. II, S. 101) zu: „daß der Tauschwert jedes fertigen Produktes, wie 
eines jeden Teiles des Produktes, gleich seinem Wert an Arbeit ist“, (nach dem 
franz. Text, Anm. des Übers.) 
s ) Kapital, S. 119.
	        

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Modern Business Geography. World Book Company, 1930.
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