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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel IV. Die auf dem Christentum beruhenden Lehren. 
551 
Kapitel IV. 
Die auf dem Christentum beruhenden Lehren. 
Im Neuen wie im Alten Testament, in den Verwünschungen der 
Propheten gegen die Händler und gegen die Landräuber, in den 
Gleichnissen Christi, in den Predigten der Kirchenväter über die 
Pflichten der Reichen gegenüber den Armen bis zu der Kanzelrede 
Bossuet’s über die „eminente Würde der Armen“, in den In-folios 
der Kanoniker und in der „Summa“ Thomas’ von Aquino — sind 
die Stellen unzählbar, die wirtschaftliche und soziale Fragen berühren, 
oder sich sogar in kategorischen Befehlen mit ihnen befassen. 
Viele von ihnen sind nicht weniger heftig als die der revolutionären 
Sozialisten unserer Tage 1 ). 
Jedoch hat man erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts 
christlich-soziale Lehren und Schulen mit einem festen Programm 
aufkommen sehen, das darin besteht, in den Lehren der Religion 
die Lösung der volkswirtschaftlichen Probleme und den Plan einer 
Erneuerung der Gesellschaft zu suchen 2 * * * * * ). 
Die Ursachen, die ihre Entstehung bestimmten, sind leicht ge 
nug nachzuweisen. Es war zunächst eine Reaktion gegen den Sozia 
lismus, eine Reaktion, die in dem Maße, wie der Sozialismus sich 
immer mehr materialistisch und antichristlich gebärdete, immer 
stärker zum Ausdruck kam; es war die Pflicht der Kirche, mit dieser 
neuen Religion um die Seele der Völker zu ringen: es war die 
Furcht, das Volk, ihr Volk, sich um das rote Banner des Antichrist 
scharen zu sehen 8 ). Doch wäre es kindisch und ungenau, hierin nur 
eine Konkurrenzfrage erblicken zu wollen. Man muß hierbei viel 
mehr ein Erwachen des christlichen Gewissens verstehen, das sich 
’) Es genügt, darauf hinzuweisen, daß die ganze Theorie des Wuchers und 
die sich darauf auf bauende Gesetzgebung das Werk der kanonischen Rechtsge 
lehrten ist. 
2 ) Im Jahre 1832 schrieb ein heute vergessener katholischer Professor, de Coux, 
üi einem Essai d’Eoonomie Politique betitelten Buche; „In seinen praktischen 
Konsequenzen schließt der Katholizismus das bewunderungswürdigste sozialökonomische 
System ein, das jemals auf Erden gegeben worden ist“. 
8 ) „Gegenüber dem Sozialismus, der sich auf den Ruinen des liberalen Systems 
erhebt,'bleibt nur der Katholizismus bestehen, der allein stark genug ist, um ihm 
Stand zu halten“ (Comte de Mun, La question sociale au XlXesieele, 1900). 
„Man darf nicht zu dem Glauben Anlaß geben, als ob die Kirche ein Polizist 
im Priesterrock wäre, der sich im Interesse des Kapitals dem Volke entgegenwirft: 
man muß im Gegenteil stets darauf hinweisen, daß sie im Interesse und für die 
Verteidigung der Schwachen handelt“ (Derselbe, Discours, April, 1893).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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