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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Grundwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft
  • Kapitel II. Das Wollen
  • III. Kapitel. Das Streben
  • IV. Kapitel. Vergemeinschaftung und Gemeinschaft
  • V. Kapitel. Vergesellschaftung und Gesellschaft
  • VI. Die Macht
  • VII. Kapitel. Die Besonderheiten der Vergesellschaftungs- Werbungs- Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs- Seelenaugenblick hinsichtlich der Vergesellschaftungs-Interesse-Gedanken
  • VIII. Kapitel. Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs-Seelenaugenblicke
  • IX. Kapitel. Staats-Gesellschaft, Rechts-Gesellschaft und Wirtschafts-Gesellschaft

Full text

520 
Worte „Souveränität“ auch besondere Verbindung mehrerer oder aller 
der eben erwähnten Lagen bezeichnet, z. B. eine „üb erlegene unauf- 
hebbare ursprüngliche Herrschermacht unverantwort- 
lichen Inhabers“. Es ist nun kar,. daß die Streitigkeiten, welche 
scheinbar um die Bestimmung des Gegebenen „Souveränität“ geführt 
werden, in Wahrheit darauf beruhen, daß jeder der Streitenden das 
Wort „Souveränität“ in einem anderen Sinne gebraucht, so daß diese 
Streitigkeiten unentscheidbar und völlig unfruchtbar sind. Die Unklar- 
neit in diesen Streitigkeiten wird wieder stetig erhalten durch die be- 
dauerliche Tatsache, daß die Streitenden meist mit den wohlfeilen 
Redensarten „Überordnung-Unterordnung“, „Höher-Niedriger“ u. dgl, 
arbeiten, Redensarten, deren Sinn selbst wieder unklar ist. So kann man 
denn nur wünschen, daß das berühmte Fremdwort „Souveränität“ end- 
lich zur Streichung gelangt, woferne man sich nicht entschließt, es 
lediglich im Sinne von „Selbstherrlichkeit“= „ursprüngliche Herrscher- 
macht“ zu gebrauchen. Ist „Selbstherrlichkeit“ nichts anderes als die 
Macht, durch Befehle besonderes Verhalten der Adressaten herbei- 
zuführen, also durch Gebote, in welchen sich die Behauptung findet, 
daß sich die angedrohte ungünstige Zurechnung nur auf Grund des 
durch. jenes Gebot begründeten Sollens, nicht aber auf Grund eines 
durch anderes Gebot begründeten Sollens, also kraft „Ander-Herrlich- 
keit“ vollziehen würde, so ist selbstverständlich jemand „Selbstherrlich“, 
obwohl er a) für besondere Ausübung bzw. Nicht-Ausübung seiner Herr- 
schermacht verantwortlich, in besonderem Falle zu besonderer Aus- 
übung bzw. Nicht-Ausübung seiner Herrschermacht verpflichtet ist, 
oder b) wegen besonderer an ihn gerichteter Ansprüche besondere Aus- 
übung seiner Herrschermacht vornimmt oder unterläßt, oder c) seine 
Herrschermacht von jemandem aufgehoben werden kann, oder d) seine 
Herrschermacht eine unterlegene Herrschermacht ist. Hat etwa A die 
Macht, den B durch solche Gebote zu Verhalten besonderer Art zu 
veranlassen, in welchen sich die Behauptung findet, daß sich die dem 
B angedrohte ungünstige Zurechnung nur auf Grund eines von A an 
C gerichteten Gebotes, also ohne Rücksicht auf irgend ein Gebot des 
D an den B vollziehen würde, so hat A eine den B betreffende ur- 
sprüngliche Herrschermacht. Trotzdem aber kann A einem D gegen- 
über für besondere Ausübung bzw. Nicht-Ausübung seiner ursprüng- 
lichen Herrschermacht verantwortlich sein, d. h. es kann ihn kraft 
Wollens des D eine ungünstige Zurechnung treffen, weil er in be- 
sonderem Falle von seiner Herrschermacht Gebrauch gemacht bzw. 
keinen Gebrauch gemacht hat. Denn durch diese Tatsache wird seine 
Herrschermacht zu keiner abgeleiteten Herrschermacht, insoferne B an 
ihn gerichtete Gebote des A lediglich in dem Glauben an ein von 
A an ihn gerichtetes Gebot erfüllt. Trotzdem ferner kann A wegen
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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