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Die Kommunalbesteuerung in Italien

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Bibliographic data

fullscreen: Die Kommunalbesteuerung in Italien

Monograph

Identifikator:
1010948261
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20477
Document type:
Monograph
Author:
Hoffmann, Alexander http://d-nb.info/gnd/119001837
Title:
Die Kommunalbesteuerung in Italien
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 207 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der dazio di consumo (Oktroi)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kommunalbesteuerung in Italien
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung: Die Gemeindebesteuerung in Italien im allgemeinen
  • Hauptteil: Die italienische Gemeindebesteuerung in ihrer Entwicklung und in ihrer Ausgestaltung im einzelnen
  • Erstes Kapitel. Die Zuschläge zu der staatlichen Grund- und Gebäudesteuer
  • Zweites Kapitel. Der dazio di consumo (Oktroi)
  • Drittes Kapitel. Eigene direkte Steuern und andere Gemeindeabgaben
  • Schlussbetrachtung

Full text

121 
ihren Gunsten namentlich ihr reiches Erträgnis, ihre Elastizität und 
ihre Unmerklichkeit anzuführen. 
Die außerordentliche Ergiebigkeit der indirekten Yerbrauchs- 
steuern, speziell der Oktrois, ist wohl einer ihrer größten Vorzüge. 
Sie vermögen so reiche Erträgnisse zu liefern, wie sie durch die 
direkte Besteuerung, selbst durch die Einkommensteuer, ohne große 
Härten kaum oder nur schwerlich zu erzielen wären. Ihr Ertrag 
pflegt bei Zunahme der Zahl wie des Wohlstandes der Bevölkerung 
zu steigen. Diesem Vorzug steht aber auf der anderen Seite auch 
zugleich ein Nachteil gegenüber. Da sich die Verbrauchssteuern den 
Veränderungen des Wirtschaftslebens und der Kaufkraft der Be 
völkerung gleichsam automatisch anschließen, ist ihr Erträgnis unbe 
stimmt, schwankend, in Notzeiten infolge Konsumrückgangs leicht zu 
gering, während gerade da das öffentliche Gemeinwesen fester, 
sicherer Einnahmen bedarf. Das Mittel aber, durch Erhöhung der 
Steuersätze die Einnahmen zu steigern, ist nicht selten unwirksam. 
Als weiteren Vorzug der indirekten Aufwandsteuern macht man 
namentlich ihre Unmerklichkeit geltend, insbesondere gegenüber 
den unteren Volksschichten. Sie werden von den Konsumenten in 
vielen kleinen und unmerklichen Beträgen, meist unbewußt, im Kauf 
preise entrichtet. Sie sind daher von jenen Nachteilen frei, die den 
direkten Steuern, namentlich der persönlichen Einkommensteuer an 
haften. Willkür der Veranlagung, lästiges Eindringen in die privaten 
Verhältnisse der einzelnen, Mahnungen und gewaltsame Beitreibungen, 
Deklamationen u. dgl., alles das ist hier ausgeschlossen oder wenigstens 
auf ein Minimum beschränkt. 
Freilich bedient sich auf der anderen Seite auch der Gegner 
dieses Arguments der Unmerklichkeit der Verbrauchssteuern: jene 
unbewußte Steuerzahlung sei ein Reiz für unwirtschaftliche Ausgaben, 
sie führe leicht zu einer Ausbeutung der Massen. Die starke Aus 
gabensteigerung der Gemeinden in Italien hat man nicht zu geringstem 
Teile dem dazio consumo zur Last zu legen geglaubt. 
4. Gegen die Oktrois im besonderen macht man noch 
geltend, daß die zu ihrer Durchführung notwendige Abschließung der 
Gemeinden Schmuggel und Bestechungen im Gefolge habe. Diese 
Gefahr besteht allerdings, ebenso wie bei den allgemeinen Zöllen, 
namentlich bei hohen Steuersätzen, allein sie ist nicht allgemein. 
Überdies bedenke man, daß auch bei der Einkommensteuer (es sei 
nur an die imposta di ricohezza mobile erinnert) Steuerhinterziehungen 
nicht selten sind.
	        

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Die Kommunalbesteuerung in Italien. Verlag von Gustav Fischer, 1915.
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