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Die Kommunalbesteuerung in Italien

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Bibliographic data

fullscreen: Die Kommunalbesteuerung in Italien

Monograph

Identifikator:
1010948261
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20477
Document type:
Monograph
Author:
Hoffmann, Alexander http://d-nb.info/gnd/119001837
Title:
Die Kommunalbesteuerung in Italien
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 207 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Die Zuschläge zu der staatlichen Grund- und Gebäudesteuer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kommunalbesteuerung in Italien
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung: Die Gemeindebesteuerung in Italien im allgemeinen
  • Hauptteil: Die italienische Gemeindebesteuerung in ihrer Entwicklung und in ihrer Ausgestaltung im einzelnen
  • Erstes Kapitel. Die Zuschläge zu der staatlichen Grund- und Gebäudesteuer
  • Zweites Kapitel. Der dazio di consumo (Oktroi)
  • Drittes Kapitel. Eigene direkte Steuern und andere Gemeindeabgaben
  • Schlussbetrachtung

Full text

80 
es weiter — die Kosten der Anwendung (spese di applicazione), bieten 
größere Sicherheit der Einnahmen, vereinfachen die Verwaltung 
und sind für den Steuerpflichtigen weniger lästig, für den es von 
nicht geringem Werte ist zu wissen, wieviel er im ganzen an den 
Staat, an die Provinz und an die Gemeinde entrichten muß, statt 
sich genötigt zu sehen, an jedes dieser Gemeinwesen besonders für 
dasselbe Steuerobjekt unter verschiedenen Formen zu zahlen x ).“ — 
Die Auffassung, daß bei nichtgetrennter Besteuerung den Gemeinden 
immer die Gefahr drohe, daß der Staat ihre Einanzkraft schmälere, 
bekämpft energisch namentlich Magliani im Jahre 1878 * 2 3 ). 
Für das System der Zuschläge tritt ein Serra Gropelli, je 
doch nur soweit, als sie der Forderung entsprechen, daß „der Anteil 
an dem Aktivum des Staates den an dem Passivum nicht übersteige“ 
und sie demgemäß zur Erfüllung der vom Staate den Kommunen 
übertragenen Aufgaben bestimmt sind. Im übrigen will er gänzliche 
Unabhängigkeit der kommunalen von der staatlichen Besteuerung 8 ). 
Salandra führt, indem er als Ziel der Gemeindesteuerreform 
eine wirksame Beschränkung der Ausgaben fordert, gegen die Zu 
schläge an, daß der Steuerzahler kaum merke, wieviel er an den 
Staat, an die Provinz und an die Gemeinde zu entrichten habe, so 
daß es für die Kommunalverwaltungen ein Leichtes sei, die Zuschläge 
zu erhöhen, um die steigenden, vielfach unnützen Ausgaben zu be 
streiten. Damit der Einzelne die Steuer tatsächlich als Opfer empfinde 
und dadurch an den Ausgaben der Gemeinde Kritik übe, schlug er 
zur Ergänzung der Zuschläge und des dazio consumo die Einführung 
einer besonders veranlagten direkten Gemeindesteuer vor 4 * ). 
Begeistert für das System der Immobiliarsteuerzuschläge ist 
E11 e n a 6 * ). Er will in den ländlichen Gemeinden besonders die 
*) S. Cereseto a. a. 0. Bd. I S. 53. 
2 ) Magliani, La quistione linanziaria dei comuni, in der „Nuova Antologia“, 
1887, fase. 2. „B essa ammessibile“ — so heißt es hier — „cotesta lotta finan- 
ziaria tra lu Stato oltrepotente ed il Comune disarmato, cotesta assurda rappre- 
saglia, cotesta selvaggia contraddizione di iini e di mezzi, di libertä e di arbitrii? 
E se una straordinaria necessitä nazionale lo richiedesse, quäle forza, o qnale legge 
potrebbe arrestare mai il potere legislative dall’ assegnare allo Stato qualsiasi im- 
posta, per quanto fosse non pure separata, ma anche d’indole esaenzialmente locale?“ 
3 ) Serra Gropelli, Le finanze dei Comuni e delle Provincie, Modena, 1870. 
4 ) Salandra, Il riordinamento delle finanze comunali, in der „Nuova Anto 
logia“, 1878, fase, XIV u. XVI. 
6 ) V. Ellena, Le finanze comunali, im „Arehivio di Statistica“, Roma, 1878, 
Bd. II, fase. IV, S. 20—24.
	        

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Die Kommunalbesteuerung in Italien. Verlag von Gustav Fischer, 1915.
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