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Grundlinien unserer Handelspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundlinien unserer Handelspolitik

Monograph

Identifikator:
1011190036
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23164
Document type:
Monograph
Author:
Schmitz, Richard http://d-nb.info/gnd/129082570
Title:
Grundlinien unserer Handelspolitik
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag des Katholischen Volksbundes für Österreich
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (24 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Mittel der Handelspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundlinien unserer Handelspolitik
  • Title page
  • Index
  • Die Bedeutung der Handespolitik
  • Entwicklung unseres Außenhandels
  • Systeme der Handelspolitik
  • Aufgaben der Handespolitik
  • Mittel der Handelspolitik
  • Geschichtliche Entwicklung unserer Handelspolitik
  • Die gegenwärtige Zollgesetzgebung unserer Monarchie
  • Unsere wichtigsten Handelsgebiete
  • Die handespolitische Struktur der Monarchie

Full text

17 
Punkte außerhalb unserer Grenzen schaffen, die Lieferung der Rohstoffe aus 
unter unseren Einfluß gebrachten Gebieten und den Absatz unserer Fabrikate 
dorthin gewährleisten zu helfen. Tie Initiative muß freilich von unserer 
Volkswirtschaft selbst ausgehen. 
Geschichtliche Entwicklung unserer Handelspolitik. 
In Oesterreich-Ungarn herrschte das Verbotssystem bis nach dem Jahre 
1848. Ueberdies bestanden zwischen mehreren Teilen des Reiches, namentlich 
aber zwischen Oesterreich und Ungarn Zollgrenzen. Das einheitliche 
Zoll- und Handelsgebiet wurde durch die Verfassung vom 
4. März 1849 geschaffen, und am 1. Juli 1831 durch die Beseitigung der Ber 
zehrungssteuerlinie gegen Ungarn vollendet. 
Im Herbste desselben Jahres trat ein neuer Zolltarif in Kraft, der nur 
mehr sehr mäßige Ausfuhr- und Durchfuhr-Zölle enthielt; die Einfuhrverbote 
wurden fast gänzlich beseitigt und die Einfuhrzölle bedeutend er- 
mäßigt. Hatte früher der höchste Zoll 2000 Gulden betragen, so erreichte 
in diesem Tarif der höchste Satz nur mehr 600 Gulden K. M. In diesem Jahre 
war Oesterreich bereits in den Kampf nm den deutschen Zoll 
verein eingetreten. Das mehr als ein Jahrhundert währende Ringen 
Preußens und Oesterreichs um die Vorherrschaft in Deutschland wurde seit 
der Schaffung des Deutschen Zollvereinesst immer mehr und mehr auf das 
wirtschaftspolitische Gebiet verlegt, wodurch die Handelspolitik stark beeinflußt 
werden mußte. Da nun Preußen in diesem Belange eben durch die Schaffung 
des Zollvereines den Vorsprung hatte, sah sich Oesterreich zu Maßregeln in 
der von Preußen eingeschlagenen wirtschaftspolitischen Richtung veranlaßt, 
welche diesen Vorsprung zugunsten Oesterreichs wettmachen sollten. Preußen 
aber geriet immer mehr und mehr in das Fahrwasser der F r e i h a n d e l s- 
i d e e, und Oesterreich folgte ihm, wenn auch behutsam, da die Eigenart der 
österreichischen Volkswirtschaft Berücksichtigung forderte. So drang in den 
1860 er Jahren auch in Oesterreich die Freihandelsidee immer stärker vor, 
wenngleich sich die wachsende Gegnerschaft der Industriellen, 
welche für sich Schutzzölle gegen die auswärtige Konkurrenz, vor allem 
gegen die deutsche und englische Industrie, verlangten, in: Parlamente und 
außerhalb desselben mit Macht zur Geltung brachte. 
Industrie und Schutzzoll. 
Das Jahr 1866 brachte Oesterreichs Ausscheiden aus dem Deutschen 
Bund und infolgedessen die Entscheidung im Kampfe um den Deutschen 
Zollverein: den Sieg Preußens. In den Jahren nach 1866 wurde eine große 
Zahl von Handelsverträgen abgeschlossen, von denen mehrere über die Welt 
meere hinüberreichten. In dem österreichischen Parlament, das durch die Ver 
fassung von 1867 geschaffen worden war, betrieben die Industriellen mit 
Ausdauer und Vehemenz die Bekämpfung der Freihandelsidee, während 
*) Im Jahre 1828 gelang es Preußen, Hessen-Darmstadt sich zollpolitisch einzuverleiben. 
Dann schlossen sich Bayern, Sachsen usw. an. Am 1. Jänner 1834 trat der Deutsche Zoll 
verein ins Leben.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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