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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
101124439X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-21219
Document type:
Monograph
Author:
Hollander, Jacob H. http://d-nb.info/gnd/136924867
Title:
War borrowing
Place of publication:
New York
Publisher:
The Macmillan Company
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (215 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
The price level
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

SE 
die unter König Ludwig vorgenommene Verwaltungsreform 
fast ausgeschaltet!); die jetzt eingeführte französische departe- 
mentale Organisation wirkte weiter in derselben Richtung?). Hatten 
Kaufleute und Fabrikanten sich der Hoffnung hingegeben, daß nun 
ein freier Verkehr mit den übrigen ausgedehnten Gebieten des 
Empire eintreten werde, so sahen sie sich getäuscht; trotz aller Zu- 
sagen wurden die Zollinien, die die Niederlande von den belgischen 
und hanseatischen Departements und dem Rheinland schieden, 
niemals aufgehoben?). Seitens der Niederlande ergingen Vor- 
stellungen an den Kaiser mit dem Zweck, für den völlig verfallenen 
Handel Förderung zu erzielen; die Rotterdamer Kaufleute emp- 
fahlen stärkere Vermehrung der Ein- und Ausfuhr von Rohstoffen 
und größere Verkehrsfreiheit ; auch eine Herabsetzung der auf Kolo- 
nialwaren ruhenden Abgabe von 50°/, auf 40°/, wurde vorgeschlagen 
und die völlige Befreiung von Baumwolle, Fischleim, Elefantenzähnen 
Gummi, Farbholz, Tabak und Reis von dieser Abgabe. Insbesondere 
legte man Wert auf die Einrichtung eines „Entrepöt fictif‘, um den 
Handel mit dem Rhein, dem Norden und Osten aufrecht zu er- 
halten. Das einzige, was erreicht wurde, war die Herabsetzung 
der genannten Abgabe auf 40 % für einige Artikel. Was besonders 
drückte, waren die vielen Zollbelästigungen, die zahlreichen Geleit- 
scheine (Acquits a caution), denen sogar die ganz kleine Binnenfahrt 
unterworfen war*). Doch scheiterten alle Bemühungen, hierin 
Wandel zu schaffen. Als ebenso nichtig erwiesen sich die Erwar- 
tungen auf eine infolge der Einverleibung eintretende Zunahme 
des Handels mit Wein, Krapp, Flachs. Nur der Wunsch, einen 
freien Transitverkehr rheinaufwärts zu erhalten, wurde Rotter- 
dam erfüllt; dadurch wurde es mit Amsterdam, dem dieser Handel 
bereits bewilligt war, gleichgestellt). Auch das Entrepot, das 
wirkliche und fiktive, wie es Antwerpen schon besaß, erhielt Rotter- 
dam später; dagegen wurde das Land, dem von der Kaufmann- 
schaft geäußerten Wunsch zuwider, mit der Einführung der fran- 
) Gosses u. Japikse, S. 397. 
?) Ebenda, S. 402 f. 
3 Koch, S. 1; Sautijn Kluit, S. 162 ff. 
‘Über die fremden Douaniers und ihre Bedrückungen vgl. Jorissen, 
S. 1 
5) Koch, S. 812. 
«0%
	        

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International Trade. Macmillan, 1927.
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