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Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif

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Bibliographic data

Full text: Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif

Monograph

Identifikator:
1011553732
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36206
Document type:
Monograph
Author:
Oldenberg, Karl http://d-nb.info/gnd/117116246
Title:
Die Konsumtion
Edition:
Separatabdruck aus Grundriß der Sozialökonomik Abteilung II
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
J. C. B. Mohr
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (Seiten 103-164)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Darstellung der Zeitungsgebührentarife
  • II. Bedeutung der Zeitungsgebührentarife
  • III. Untersuchung über die Zweckmäßigkeit des gemischten Zeitungsgebührentarifs
  • Schluß

Full text

2 
Anfangs ähnelten die Zeitungen den Briefen, aus denen 
sie hervorgegangen waren,') da die Herstellung handschriftlich 
erfolgte?) Auch später wurden sie selbst dann noch hand 
schriftlich angefertigt, als das zunehmende Interesse weiterer 
Kreise an einem allgemeinen Nachrichtenverkehr eine Verviel 
fältigung der Zeitungen notwendig machte. Ende des 15. 
Jahrhunderts gab es schon Personen, die handwerksmäßig 
Zeitungen schrieben?) Sie sammelten an den Hauptknoten 
punkten des Verkehrs Nachrichten über Zeitereignisse, stellten 
sie zusammen und versandten sie gegen vorher fest vereinbarten 
Jahreslohn an einen bestimmten Kundenkreis. Diesen bildeten 
namentlich Fürsten, hochstehende und reiche Personen und 
Großkauflente, die sich einen derartigen, verhältnismäßig 
kostspieligen Nachrichtendienst leisten konnten. 
Neben den regelmäßig erscheinenden geschriebenen Zeitungen 
wurden bei besonderen Anlässen Flugblätter veröffentlicht, ff 
deren Absatz nicht an einen bestimmten Kundenkreis, sondern 
an die große Masse auf Märkten und Messen stattfand. * * * 4 5 ) 
>) Stieler S. 17: „Inzwischen ist nicht zu leugnen, daß die 
Zeitungen ihren Ursprung und Fortsetzung dem Briefwechsel mehren- 
theils zu danken haben. Gestalt dann heut zu tage alles, was man 
von Wellhändeln in Erfahrung bringet, einzig und allein von den Briefen 
herkommt." — Aehnlich von Benst III S. 595: „Die Zeitungen haben 
ihren Ursprung und Fortsetzung demBrief-Wechsel mehrentheils zu dancken." 
— A. a. O. III S. 9: „Mit der Corresspondentz sind die Zeitungen, 
als eine besondere Art derselben, verbunden." 
si Noch heute gibt es Zeitungen im weiteren Sinne, die ganz 
oder teilweise geschrieben und auf chemischem oder mechanischem Wege 
vervielfältigt werden (Korrespondenzen, Wetternachrichten, Stenographische 
Blätter). 
s) Mit dem Abschreiben von Zeitungen befaßten sich in Leipzig 
auch arme Studenten. „Darneben mag es bey dem Abschreiben der 
Zeitungen, darvon etliche arme Studenten sich bißhero zu nehren gepflogen, 
auch hinfüro verbleiben". (Ans dem Reskript d. Dresdener Ober- 
Konsistoriums v. 9. Dezember 1033 an Rat und Universität Leipzig). 
Vgl. Kirchhoff S. 53 u. Witkowski S. 159. 
4 ) Stieler S. 106 f.: „Gleichwol ist es keinem Novellen-Verkänffer 
gewehret, wann ihm eine ausführliche Relaiion von einem gehaltenen 
Treffen, einer Bestürm- und Eroberung ... zu Handen kommen, so in 
denen ordentlichen Zeitungen keinen Raum haben, es apart drucken 
zu lassen." 
5 ) Archiv 1884 S. 727 f. Art.: „Der Zeitungskrämer des 17. 
Jahrhunderts".
	        

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The Elements of Economic Geology. Methuen, 1928.
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