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Geschichte und Rechtsnatur der Mineralien und des Bergwerkseigentums

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte und Rechtsnatur der Mineralien und des Bergwerkseigentums

Monograph

Identifikator:
1011556197
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24789
Document type:
Monograph
Author:
Haape, H.
Title:
Geschichte und Rechtsnatur der Mineralien und des Bergwerkseigentums
Place of publication:
Berlin-Halensee
Publisher:
A. Stein's Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (58 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die geschichtliche Entwicklung des Bergwerkseigentums
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte und Rechtsnatur der Mineralien und des Bergwerkseigentums
  • Title page
  • I. Einleitung
  • II. Die geschichtliche Entwicklung des Bergwerkseigentums
  • III. Die verschiedenen Theorien über die Rechtsnatur der Mineralien
  • IV. Die rechtliche Natur des Bergwerkseigentums.

Full text

14 
M a 11 i a c o rccluserat specus quaerendis venis. argenti“. Die 
Mattiaker wohnten bei Wiesbaden und unter ager Mattiacus ist 
das Taunusgebirge zu verstehen. 
Hiernach dürfte zur Genüge bewiesen sein, daß in Deutsch 
land der Bergbau schon in frühester Zeit bekannt war und, 
wenn auch geringwertige Mineralien hin und wieder von jeder 
mann gewonnen wurden, dies nicht die Regel bildete, jedenfalls 
nicht hinsichtlich der völks- und kriegswirtschaftlich wertvollen 
Mineralien. Trotz der spärlichen Quellen ist aber ferner aus 
diesen und der damals herrschenden Rechtsauffassung die Fol 
gerung berechtigt, daß im deutschen Rechte jedenfalls die Ver 
mutung für eine Existenz des Bergwerksregals, einer vom 
Grundeigentum völlig losgelösten selbständigen Bergbauberechti 
gung, in der frühesten Zeit, zum mindesten von der Franken 
zeit an, spricht 4 ), und daß deshalb auch später bei der Konkurrenz 
des inzwischen entstandenen machtvollen Grundeigentums eine 
Selbständigkeit des Bergbaurechtes neben diesem Privateigen 
tum an Grund und Boden bestehen geblieben ist. Da das Grund 
eigentum im deutschen Rechte jünger als der Bergbau ist, 
kann es nicht die Rechtsgrundlage für ein Abbaurecht oder das 
Bergwerkseigentum überhaupt abgeben. Mag auch mal nach 
Entstehung des Privateigentums der Eigentümer, ohne daß ihn 
jemand daran störte, geringen Bergbau betrieben haben, so 
stehen diese, Fälle, wie auch heute noch, nur vereinzelt da 
und können keinen Beweis dafür abgeben, daß seinerzeit grund 
sätzlich der Grundeigentümerbergbau geherrscht und die 
Mineralien allgemein im rechtlichen Sinne zum Grund 
eigentum gehört haben * 2 ). 
Die ursprünglich sehr dürftigen Quellen des Bergbaurechts 
treffen wir im 12. Jahrhundert so zahlreich an, daß sich daraus 
sichere, Nachweise auf das allgemeine Bestehen eines selbständi 
gen, vom Grundeigentum losgelösten Bergregals führen lassen. 
Die Stelle des Sachsenspiegels B. 1, art. 35 § 1: ( 
„Al schat under der erde begraven deper den ein pluch 
ga, die hört to der Koningliken gewalt.“ 
§2: 
„Silver ne mut ok neraan breken up enes anderen mannes 
gude ane des willen des de stat ist“ usw. 
ist auch in neuester Zeit noch bestritten. Müller-Erzbach 3 ) will 
diesen Ausspruch im Gegensatz zu den meisten Schriftstellern 
nicht auf das Bergregal deuten. Es muß jedoch die Deutung 
auf das allgemeine Bestehen eines Bergregals 4 ) als richtig aner 
5 Voelkel, „Grundzüge des Preußischen Bergrechts“, 1914, S. 16. 
2 ) cf. Müller-Erzbach. 1917, S. 40. 
3 ) Müller-Erzbach 1917, S. 45 und die dort angezogenen Schrift 
steller für und dagegen. 
*) S. die Auslegung bei Voelkel, „Grundzüge“, S. 16, Änm. 1.
	        

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Die Kommunalbesteuerung in Italien. Verlag von Gustav Fischer, 1915.
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