Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte und Rechtsnatur der Mineralien und des Bergwerkseigentums

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte und Rechtsnatur der Mineralien und des Bergwerkseigentums

Monograph

Identifikator:
1011556197
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24789
Document type:
Monograph
Author:
Haape, H.
Title:
Geschichte und Rechtsnatur der Mineralien und des Bergwerkseigentums
Place of publication:
Berlin-Halensee
Publisher:
A. Stein's Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (58 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die rechtliche Natur des Bergwerkseigentums.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte und Rechtsnatur der Mineralien und des Bergwerkseigentums
  • Title page
  • I. Einleitung
  • II. Die geschichtliche Entwicklung des Bergwerkseigentums
  • III. Die verschiedenen Theorien über die Rechtsnatur der Mineralien
  • IV. Die rechtliche Natur des Bergwerkseigentums.

Full text

49 
Dasselbe muß aber von dem Grubenfeld (Bergwerksfeld) 
gelten. Äuch dieses Grubenfeld ist der Teil eines zusammen 
hängenden Gebildes, das erst durch die Abmessung, die auf 
dem darüber gelagerten und ohne weiteres erreichbaren Grund 
und Boden erfolgt, äußere Form und Gestalt annimmt. In 
Wirklichkeit ist also das immobile Grubenfeld die mit den 
ungebrochenen Mineralien ausgefüllte Lagerstätte (nicht die 
Lagerstätte als gedachter Raum), auch abgetrennt Flöze, Gänge, 
Bänke usw. genannt. Es stände rechtlich nun nichts entgegen, 
die Vermessung auf dem Grubenfelde selbst vorzunehmen. Dies 
ist aber tatsächlich bei dem weitaus größten Teil der Grubenfelder 
nicht möglich, da sie gewöhnlich von dem Grund und Boden 
überdeckt werden. Es erscheint also natürlicher und bequemer, 
den darüber liegenden, leicht und sichtbar abzugrenzenden Grund 
und Boden zur Abmessung des Grubenfeldes hcranzuziehen. Man 
muß sich jedoch diese Abmessung des Grubenfeldes als auf die 
Lagerstätte selbst kongruent übertragen vorstellen. Daß man 
durch die Vermessung in Wirklichkeit stets das Grubenfeld hat 
treffen wollen, geht auch aus der bergmännischen Uebung hervor, 
im Falle der Bergbau weit genug vorgeschritten ist, unter Tage 
ebenfalls eine Vermessung durch den Markscheider vornehmen 
zu lassen und sogenannte Markscheiderstufen auf den einzelnen 
Sohlen anzubringen, die mit den über Tage befindlichen Grenz 
steinen des Grund und Bodens zu vergleichen sind. Die Eck 
punkte eines Feldes können jedoch auch an das Landesdreiecknetz 
angeschlossen — z. T. wird es sogar von den Oberbergämtern 
verlangt — und so die Feldesgrenzen durch Koordinaten jederzeit 
genau bestimmt werden, auch wenn sie nicht im Wege 
der Vermessung auf dieErdoberfläche übertragen 
und dort oder im Bergwerke selbst durch besondere Zeichen 
(Lochsteine, Markscheiderstufen) kenntlich gemacht sind. 1 ) Es 
ist also in Wirklichkeit, wie bei der Vermessung des Grundstücks, 
das Grubenfeld ein konkreter, mathematisch bis in die ewige 
Teufe abgegrenzter Teil der Gesamtheit der ungebrochenen 
Mineralien oder der Flöze. Als derart geteilte unbewegliche 
Masse ist das Grubenfeld das Objekt des Bergwerkseigentums, 
fest verbunden mit den dazwischen liegenden Schichten des 
Grund und Bodens, jedoch rechtlich völlig selbständig und von 
diesem getrennt. Das Bergwerkseigentum kann weder tatsäch 
lich noch rechtlich mit dem Grundeigentum identifiziert werden. 
Deshalb mußten seine Beziehungen zum Grundeigentum auch 
besonders gesetzlich geregelt werden (vgl. insbesondere die 
§§ 50, 135 ff.. 148 ff. ABG.). 
Das Allgemeine Landrecht hält nach dem Wortlaute, der 
damaligen Auffassung entsprechend, die verkörperten Bestand 
teile des Grubenfeldes, die Stollen, Flöze, Gänge, Lager, Stock 
’) cf. Voelkel, „Grundzüge“, S. 115.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Und Rechtsnatur Der Mineralien Und Des Bergwerkseigentums. A. Stein’s Verlagsbuchhandlung, 1919.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.