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Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif

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Bibliographic data

fullscreen: Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif

Monograph

Identifikator:
1011594110
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-26769
Document type:
Monograph
Author:
Portaszewicz, Karl http://d-nb.info/gnd/125641958
Title:
Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif
Place of publication:
Königsberg i. Pr.
Publisher:
[Quatz]
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 109 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Bedeutung der Zeitungsgebührentarife
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Darstellung der Zeitungsgebührentarife
  • II. Bedeutung der Zeitungsgebührentarife
  • III. Untersuchung über die Zweckmäßigkeit des gemischten Zeitungsgebührentarifs
  • Schluß

Full text

5B 
Wert, weil sie allein die Postauflage, also lediglich einen 
Teil der Gesamtauflage jeder Zeitung und Zeitschrift berück 
sichtigen würde. Für weitere Zwecke wären Schätzungen not 
wendig, die zu recht ungenauen Ergebnissen führen müßten. 
Schätzungen solcher Art finden sich vereinzelt in der 
Literatur. Neukampsi nimmt z. B. an, daß „der größte Teil 
aller in Deutschland gelesenen Zeitungen durch die Post bestellt 
wird". Dies ist nicht richtig?) Für die genaue Ermittelung 
einer Durchschnittszahl über das Verhältnis von Gesamt 
auflage und Postauflage der Zeitungen und Zeitschriften fehlt 
allerdings jeder Anhaltspunkt, da die Gesamtauflagen nur 
von einem Teil aller Blätter, noch dazu meist in abgerundeten 
1) Neukamp II S. 1375. - Ncukamp vergleicht die Berechnungen 
von Schacht über die Anflagenhöhe der deutschen Zeitungen im Jahre 
1897 (Schacht s. 507, 514) mit den Angaben der Poststatistik für 1896 
(S. 58.) Dabei kommt er zu dem Ergebnis, daß nach Schachts Berech 
nung „von allen Zeitungen nur etwa ein Drittel durch die Post bestellt 
würde, was sicherlich den tatsächlichen Verhältnissen widerspricht". Die 
Poststatistik faßt alle Zeitungen und Zeitschriften - einschließlich der 
fremdsprachigen Blätter Deutschlands - zusammen, die die Post vertreibt; 
einen Unterschied zwischen „Zeitungen" und „Zeitschriften" macht sie nicht. 
Schachts statistische Untersuchung erstreckt sich dagegen nur auf 3337 
eigentliche in Deutschland erscheinende deutsche Zeitungen (Schacht S. 508, 
511j. Die Ergebnisse der Berechnungen für ein so scharf begrenztes 
Gebiet können nicht ohne weiteres mit den allgemein gehaltenen Angaben 
der Poststatistik verglichen werden. Ließe es sich ermöglichen, diese Angaben 
um die Zahlen für Zeitschriften und fremdsprachige Blätter zu kürzen, 
so würde ein Vergleich der reduzierten und der Schacht'schen Zahlen 
den Beweis liefern, daß tatsächsich noch weniger als ein Drittel der 
deutschen Zeitungen durch die Post vertrieben wird. Derartige Ermitte 
lungen sind aus den oben angeführten Gründen nicht ohne weiteres 
möglich. - Auch Diez vergleicht die Schachischen Zahlen mit den 
Angaben der Poststatistik (a. a. O. S. 100 f.) 
2) Brunhuber I S. 11 f.: „Nur wenige Organe haben mehr 
Postabonnenten als örtliche Abnehmer, die die Zeitung durch Träger 
zugestellt erhalten". - Bücher, Ztg. S. 541: „Der größere Teil (der 
Anflagei entfällt aus die der Post sich entziehende direkte lokale Zustellung". 
- Brunhubcr I S. 12: „viele Zeitungen mit einer Riesenauflage, die 
Stadtanzeiger und General-Anzeiger in Städten und auf dem Lande, 
zeigen etwa ein Verhältnis von 90% direkter Abnehmer zu I vv/g Post 
abonnenten". — Noth S. 51 nimmt an, daß etwa ein Drittel sämtlicher 
Zeitungsnummern durch die Post befördert wird, bezeichnet diesen 
Bruchteil aber als wahrscheinlich zu hoch gegriffen, da der Absatz im 
allgemeinen durch lokales Abonnement geschieht.
	        

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Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif. [Quatz], 1914.
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