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Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

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Bibliographic data

fullscreen: Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

Monograph

Identifikator:
1011909774
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27018
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die doppelte kaufmännische Buchhaltung
Edition:
Sechste und siebente Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co., vormals G.J. Göschen'sche Verlagshandlung - J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung - Georg Reimer - Karl J. Trübner - Veit & Comp.
Year of publication:
1923
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 349 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Die Praxis der Buchführung
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel I. Die Optimisten. 
359 
Es erhellt hieraus, daß diese Doktrin weit über den bloßen Begriff 
von Naturgesetzen hinausgeht: sie setzt den Glauben an Gesetze der Vor 
sehung voraus. Bastiat will das auch gar nicht verbergen und ruft an 
vielen Stellen, ähnlich wie die Physiokraten, aber mit klareren Worten 
aus: „In jeden Menschen hat Gott einen unwiderstehlichen Drang nach 
dem Guten gelegt und hat ihm, um es ihn erkennen zu lassen, ein Licht 
gegeben, das ihn zurechtweist“ 1 ). 
Adgüste Comte hat mit großer Beredsamkeit Protest erhoben gegen 
»jene eitle und irrationelle Neigung, nur den Grad der Ordnung zugeben 
zu wollen, der sich von selbst herstellt“, eine Neigung, die „in der sozialen 
Praxis offenbar auf eine Art feierlicher Demission hinausläuft, mit der 
sich diese angebliche Wissenschaft (die Nationalökonomie) vor jeder 
etwas schwierigen Frage zurückzieht, die die industrielle Entwicklung 
auftauchen läßt“ 2 ). 
Aber auch als eine Auslegung der Vorsehung ist dieser Glaube 
Bastiat’s sehr anzweifelbar. Auf keinen Fall scheint er mit der christ 
lichen Lehre übereinzustimmen, denn man darf nicht vergessen, daß, 
wenn das Christentum lehrt: der Mensch und die Welt seien von Gott 
gut geschaffen worden, es auch lehrt, daß beide durch die Schuld des 
Menschen völlig verderbt worden sind, und daß sie niemals wieder durch 
sich selbst auf Grund irgendeiner natürlichen, Genesung bringenden 
Tugend wieder gut werden können 3 ). Christus schreibt seinen Jüngern 
v °r: den natürlichen Menschen in sich abzutöten, um einen neuen Menschen 
zu schaffen; er kündet einen neuen Himmel und eine neue Erde an. Das 
ist viel revolutionärer, als der wirtschaftliche Optimismus. Der Gott 
Bastiat’s ist weiter nichts als „der Gott der guten Leute“, von dem 
Be ran ger sang. 
Welche Tatsachen und welche Gesetze enthüllen uns nun diese 
prästabilierte Harmonie?. Alle, antwortet Bastiat: der Wert und der 
Tausch, das Eigentum, die Konkurrenz, die Produktion, der Verbrauch, 
sowie alle anderen . . . Wir werden nur auf die hinweisen, in denen sich 
uiese Harmonie nach seiner Ansicht am ausgeprägtesten offenbart. 
1 ) „Die Tatsachen der Nationalökonomie haben ebenfalls ihre wirkende Ursache 
und ihren Vorsehungszweck“ (Harmonies, le, z , ®• tsc w t l er wohl ausrufen, wie der 
„Angesichts dieser Harmonie kann der o (Harmonies, Kap. X, S. 391). 
Astronom oder der Physiologe: Digitus Dei es „ wenn ein Jeder für sich 
, »Wartet nur das Ende ab und ihr werdet sehen, , g 
«elbst sorgt, Gott an Alle denkt“ (Harmonies, K P- ßd g _ 202 . 
2 ) A. Comte, Cours de Philosophie o Hirche sagt: „Wir erkennen an 
, , *) Die Liturgie der reformierten (banzos|Schen) Kirche «Jt ^ ^ 
nd bekennen ... daß wir an uns selbst u g ^ christentume beruhen- 
. Siehe weiter unten das Kapitel über die auf üem ci 
d en Lehren.
	        

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Modern Business Geography. World Book Company, 1930.
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