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Probleme der Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

Full text: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1011909774
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27018
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die doppelte kaufmännische Buchhaltung
Edition:
Sechste und siebente Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co., vormals G.J. Göschen'sche Verlagshandlung - J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung - Georg Reimer - Karl J. Trübner - Veit & Comp.
Year of publication:
1923
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 349 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Die Praxis der Buchführung
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie. 
! 
Aber zu der Zeit, in der die Anschauung vom Ureigen- 
tum die weiteste Verbreitung fand, wurden ihr schon die wichtig- 
sten Stützen entzogen. Von verschiedenen Beispielen, die man 
für ursprüngliches Gemeineigentum angeführt hatte, wurde 
nachgewiesen, daß sie in diesem Sinne nicht gedeutet werden 
durften. 
Zunächst wurde von dem russischen Mir dargetan, daß er 
nichts Ursprüngliches sei. Versschiedene Forscher, Russen 
und der Deutsch-Russse Joh. v. Keußler, erklärten den Gemeinde 
besitz des russischen Dorfes für eine neuzeitliche Bildung: 
der Mir sei unter dem Drucke der Leibeigenschaft und der Kopf- 
steuer entsstanden, und zwar erst seit dem 16. Jahrhundert. Das 
(Vemeineigentum des Dorfes habe sich hier namentlich aus dem 
Gesichtspunkt empfohlen, daß es für den Berechtigten vorteil- 
haft ist, wenn die ganze Gemeinde für die zu zahlenden Ab- 
gaben haftbar gemacht werden kann. Die Untersuchungen 
jener Forscher nehmen ihren Anfang in den sechziger Jahren 
des 19. Jahrhunderts. Keußlers Werk, welches die älteren 
Arbeiten zusammenfaßt und weiter fortführt, erschien in den 
Jahren 187691887. 
Es ist interessant, zu beobachten, wie sich diejenigen Au- 
toren, die eine sehr große Verbreitung alten Gemeineigentums 
behaupteten, zu dem Ergebnis der neuen Forschungen ftellten. 
Roscher erwähnt in der neunten Auflage seiner „National- 
ökonomie des Ackerbaues“ die neue Deutung des Mir, erklärt 
sie jedoch für „sehr zweifelhaft‘. In Laveleye-Büchers Dar- 
stellung wird ein kleines Zugeständnis an Keußler gemacht, 
in der Hauptsache aber die Theorie vom uralten Gesamteigen 
tum der Gemeinde festgehalten.1) Die große Verbreitung 
1) Im Jahre 1880 hat Gothein (Jahrbuch für Gesetzgebung 
1880, S. 627 ff.) eine interessante Besprechung des Laveleye-Bücher- 
schen Werkes veröffentlicht. Betreffs der Stellung zu den neueren 
Forschungen über den Ursprung des Mir sagt er: „Es scheint mir, 
[!? lei  Harthaulen noch zu viel nachgegeben“. Das ist sehr milde aus- 
gedrückt! 
1:3 
T.]
	        

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Probleme Der Wirtschaftsgeschichte. Mohr, 1926.
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