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Lebenserinnerungen

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Bibliographic data

fullscreen: Lebenserinnerungen

Monograph

Identifikator:
1011918013
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-21195
Document type:
Monograph
Author:
Eucken, Rudolf http://d-nb.info/gnd/118682555
Title:
Lebenserinnerungen
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von K. F. Koehler
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (V, 127 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Lebenserinnerungen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
  • Schluß
  • Index

Full text

in unseren Verhältnissen nicht zu verkennen. Der Hauptzug 
des Lebens ging bei uns nach der wirtschaftlichen Dichtung; 
schon das zeigt jedem unbefangenen Beobachter, das? unser Volk 
nicht kriegslustig war; wer die wirtschaftlichen Interessen voran 
stellt, der kann keine Freude am Kriege mit seinem zerstörenden 
Wirken haben. Über Deutschland mustte schon wegen seiner zen 
tralen und allen Qngriffen ausgesetzten Lage stark gerüstet sein; 
die Trage konnte nur sein, ob die militärische Leistung nicht zu sehr 
in das innere Staatsgefüge eingriff, auch mustten unerfreuliche 
Vorgänge wie dieinZabern über Deutschland hinaus einen schlechten 
Lindruck machen und den Schein einer Militärherrschaft erwecken; 
ferner war es eine offene Trage, ob eine so starke Vermehrung 
unserer Tlotte zu unserer Selbstverteidigung notwendig war, und 
ob sie nicht das Misttrauen Lnglands erregen mustte; aber dies 
alles kann nicht die Tatsache verdecken, dast Deutschland und auch 
die deutsche Kegierung den Trieden ehrlich wollte und nur not 
gedrungen zu den Waffen griff. 
Wie aber stand es bei unseren gegnern? 
Die Linkreisungspolitik des Königs Ldward wirkte fort, 
immer von neuem wurde die volle Übereinstimmung von Frank 
reich und Kustland sowie die gegenseitige Hilfsbereitschaft betont; 
der Üusbau des russischen Lisenbahnnetzes /fand durchaus unter 
strategischen gesichtspunkten, selbst die Üngriffspläne gegen Deutsch 
land wurden ungeniert erörtert, auch wurde alles Streben Deutsch 
lands, feine Seestellung zu verbessern, mit groster gehässtgkeit 
gedeutet. Tür die Tührung des Krieges aber gab es unseren 
gegnern ein Übergewicht, dast wir als Volk uns bei aller subjek 
tiven Wärme der gesinnung geistig nicht genügend mobilisieren 
konnten. Die gegner haben geschickt den demokratischen Treihects- 
gedanken zu ihren gunsten aufgerufen; sie hatten daran eine ge 
wisse Idee, die freilich recht flach war und kaum leidlich die selb 
stischen und materiellen Zwecke verdeckte, aber immerhin hatten 
sie einen gewissen Kichtpunkt, der die Kräfte sammelte. Wie anders 
hätte sich die Sache gestalten können, wenn wir aus der Tiefe 
unseres Wesens den deutschen Begriff der echten Treiheit tatkräftig 
hätten entwickeln und ihn in den Kampf führen können! Linzelne 
waren in dieser Dichtung bemüht, aber eine gemeinsame Bewegung 
zur Lrhöhung war nicht sichtbar, alles Heldentum der Linzelnen 
konnte dafür keinen vollen Lrsatz bieten. Durch den ganzen Ver 
lauf des Krieges ist das seelische Llemenk bei uns nicht genügend 
gewürdigt, die Wirkung auf den Seelenstand zu wenig beachtet 
worden. Um so wärmer ist anzuerkennen, was das deutsche Volk 
trotz jener Hemmungen geleistet hak; es hat Heldentaten verrichtet, 
die ohne ein Seitenstück in der Zeschichte sind.
	        

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Lebenserinnerungen. Verlag von K. F. Koehler, 1921.
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