Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Lebenserinnerungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Lebenserinnerungen

Monograph

Identifikator:
1011918013
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-21195
Document type:
Monograph
Author:
Eucken, Rudolf http://d-nb.info/gnd/118682555
Title:
Lebenserinnerungen
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von K. F. Koehler
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (V, 127 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Lebenserinnerungen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
  • Schluß
  • Index

Full text

schützbare Werke darüber erschienen; eine volle Lösung der Üufgabe 
übersteigt aber dasvermögen eines Linzelnen, hier bleibt eine Üufgabe 
für eine Ükademie offen, die nur durch eine gemeinsame Ürbeit der 
Hauptkulturvölker lösbar ist. Wiederholt habe ich darauf ge 
drungen. Ich selbst habe beim Üusbau meiner philosophischen 
Überzeugungen diese Probleme nicht weiter verfolgt, und ich habe 
meine5ammlungen zur gesamtgeschichte der philosophischen gründ- 
begriffe vernichtet. 3mr einen fremden hatten sie keinen Wert, und 
mich selbst fesselte bald ganz und gar die Weiterentwicklung meiner 
eigenen gedankenwelt. Über fene Untersuchungen zur Termino 
logie haben mir manche Klärung gebracht.* 
Jener Zeit des Luchens und Lchwankens kann ich nicht ge 
denken ohne zu erwähnen, dasi manche kreffsiche Männer meine 
Bestrebungen mit freundlicher gesinnung begleitet haben; es waren 
namentlich Mitglieder der älteren generation, welche mir eine liebens 
würdige Lchätzung entgegenbrachten. Lo z. B. Zeller, Harms, 
Ulrici, Hchaarfchmidt, Wildauer, der mit unermüdlichem Lifer 
für eine Berufung meiner nach Österreich wirkte; auch Heyder, 
der mir eine Berufung nach Lrlangen vermittelte, must ich dank 
bar erwähnen. Üuch zu katholischen gelehrten wie Lengler und 
Hoffmann stand ich in freundlichen Beziehungen. Lo fehlte es 
* Wenn mein Umriß der philosophischen Terminologie an ersler Stelle 
eine gelehrte Llrbeit war, so wurde er doch von gewissen philosophischen Über 
zeugungen getragen. Es heißt u. a. S. 217; „Die Erforschung der Terminologie 
kann dafür wirken, daß die Tragen an der richtigen Stelle aufgenommen wer 
den, daß nicht unnützer Streit sich entfpinne, das Streben irrleite und herab 
ziehe. Konzentration des Kampfes auf die entfcheidenden Punkte, dazu mag 
unser gegenständ dienen, den Kampf selbst aber wird er steigern, nicht ver 
mindern." 
Über das Verhältnis der Waffen und der Einzelnen heißt es (S. 218): 
„Unter befonderen Umständen vermögen die Waffenkräfte auch positiv zu 
wirken, indem sie in den Dienst aufstrebender gefchichtlicher Bewegungen treten 
und eine Neugestaltung vorbereiten, aber durch folche Strömungen werden nur 
Bedingungen und Unterlagen hergestellt, großes positives Schaffen erfolgt 
einzig und allein durch die mühevolle Llrbeit jener Persönlichkeiten, welche ihr 
Leben an die Sache setzen. 3ur Negation und zur allgemeinen Wchtung ge 
nügen die elementaren Kräfte, die entfcheidenden Taten vollziehen sich in jenen 
Einzelnen." 
Llberzugleich gilt die Überzeugung, daß alle einzelne Llrbeit von einem ganzen 
der Vernunft umfaßt wird, und daß die Pbilofophie als eine gefamtmacht 
wirkt. „Bene zugleich dürftige und hochmütige Llnsicht, welche die philo- 
fophie in erster Linie auf die fubjektive Neflepon der Individuen zurückführt, 
erscheint schon von hier aus als unhaltbar" (S. 220). Über das Verhältnis zur 
gefchichte aber heißt es (S. 220): „Erhebung über das geschichtliche bleibt das 
Ziel, aber nur durch Versenkung in die geschichte kann daffelbe erreicht werden."
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Title page

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Entwicklung Der Berliner Vorortgemeinde Kleinschönebeck-Fichtenau Unter Besonderer Berücksichtigung Der Finanzen. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.