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Lebenserinnerungen

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Bibliographic data

fullscreen: Lebenserinnerungen

Monograph

Identifikator:
1011918013
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-21195
Document type:
Monograph
Author:
Eucken, Rudolf http://d-nb.info/gnd/118682555
Title:
Lebenserinnerungen
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von K. F. Koehler
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (V, 127 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Lebenserinnerungen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
  • Schluß
  • Index

Full text

Die Durchbildung meiner Überzeugungen. 
V» ür mich galt es nun die Grundgedanken durchzuarbeiten und 
fJT auszuführen, die ich als für mein Ltreben entscheidend be 
trachtete. Mehrere Jahre habe ich in angestrengter Ürbeit die grund- 
lagen meiner philosophischen Denkweife niederzulegen versucht. Im 
Jahre 1885 erschienen die „prolegomena" und als Hauptwerk 1888: 
„Die Linhcit des geisteslebens in Bewusttfein und Tat der Mensch 
heit". In fenen „prolegomena" suchte ich ein gesamtbild zu ent 
wickeln, das aus der Tiefe menschlichen Wesens alle Mannig 
faltigkeit des Daseins umfassen sollte. Ich schied dabei deutlich ein 
Naturgeschehen des geistes von einem existenten Leben, sowie eine 
geistige Nealität von einer seelischen Lxistenz. 
Ls schien mir verfehlt, sei es zu Qnfang, sei es im Lrgebnis, von 
vornherein einen besonderen Punkt festzulegen und daran alles 
andere zu hängen; verfehlt, vor denr tatsächlichen geschehen Be 
dingungen, Tormen, Maste endgültig festzulegen. 5o erstrebte ich 
einen geistigen Positivismus, dem die Tat mit ihrer eigenen Wirklich 
keit auch über die Wirklichkeit der Voraussetzungen und Be 
dingungen entschied. 
Linen Üusgangspunkt fand ich in dem, was ich „Llrbeits- 
welt" benannte; es galt dabei, durch ein Verfahren der Neduktion 
die scheinbar festen und starren gebilde in lebendiges Tun auf 
zulösen und alles Besondere als Bezeugung eines ganzen zu ver 
stehen; es galt, ein Prinzipielles, das in der greifbaren Leistung 
verschlossen, ja begraben war, zu erwecken und zu befreien. Wichtig 
war mir dabei der Begriff des „Zyntagma" als eines auf ge 
schichtlichem Boden aufsteigenden gesamtgeschehens eigentümlicher 
Qrt; diese Lyntagmen sollten von der Qrbeikswelt geprüft und es 
sollte dadurch eine immanente Nealkritik des geschehens gewonnen 
werden. 
Die„Linheik des geisteslebens" sollte diese grundüberzeugungen 
weiter ausführen; auch sie begann mit der gesamtarbeit der Mensch 
heit, wie sie in der geschichte verkörpert wird. Das Werk versetzte 
unmittelbar in die Lebens sx> steine der gegenwart, es prüfte mit 
feinen Methoden sowohl das 5ystem des Naturalismus als das 
des Intellektualismus; die positiven Leistungen wurden vollauf 
anerkannt, dann aber eine immanente Kritik unternommen, bei der 
sich als beiden Systemen gemeinsam die Leugnung der Ursprünglich 
keit und öelbstwertigkeit des seelischen Innenlebens ergab. Line 
positive Leistung wurde dann durch die Lntwerfung eines 
Lebensfpstems einer Personalwelt unternommen, und es wurde die 
Behauptung durchgeführt,dast alleLebenssysteme sich aufdem gründe
	        

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Schutz Dem Arbeiter! Bachem, 1890.
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