Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Lebenserinnerungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Lebenserinnerungen

Monograph

Identifikator:
1011918013
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-21195
Document type:
Monograph
Author:
Eucken, Rudolf http://d-nb.info/gnd/118682555
Title:
Lebenserinnerungen
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von K. F. Koehler
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (V, 127 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Lebenserinnerungen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
  • Schluß
  • Index

Full text

Störung meiner wissenschaftlichen Pläne dadurch befürchtete, aber 
Trau und Tochter haben mich bald bewogen, sene Linladung gern 
anzunehmen. Ls wurde von Berlin aus alles sorgsam und um 
sichtig eingerichtet, und so schifften wir drei uns guten Mutes nach 
llmerika ein. Die Ozeanreise war nicht stürmisch, nur etwas mehr 
als einen Tag habe ich selbst ein wenig darunter gelitten, sonst aber 
empfand ich sehr den unvergleichlichen Zauber einer solchen Ozean 
reise mit ihren gewaltigen Lindrüchen. Die Linfahrt nach Vew pork 
war großartig. Die Zollschwierigkeiten wurden dank meiner Pässe 
rasch überwunden. Irgendwelche Begrünung vom deutschen Kon 
sulat fehlte trotz des Hinweises in den Zeitungen; es waren drei 
Amerikaner, die mich freundlichst begrüßten. Ich habe überhaupt 
gefunden, daß von amtlicher Seite wenig für deutsche gelehrte ge 
schah. persönlich bin ich wohl mit dem englischen Botschafter 
Lord Brpce, nicht aber mit dem deutschen Botschafter in nähere 
Beziehung gekomnten. Merkwürdig war auch der offizielle Lm- 
pfang im gegensatz zu Berlin: In Berlin pflegte der Kaiser die 
Antrittsvorlesung des Qustaufch-Professors anzuhören und sich 
eingehend mit den Herren zu unterhalten; auch für ihre Wohnung 
wurde im voraus bestens gesorgt. Lils ich m Lambriöge 
eintraf, war natürlich meine erste Llufgabe, mich dem Präsidenten 
Lowell persönlich vorzustellen. Lr empfing mich freundlich, erwähnte 
aber in keiner Weise irgendwelche Feierlichkeit zu meiner Linführung, 
sondern meinte einfach: Sie können gleich anfangen. Lluch war 
man in Lambridge nicht erbaut darüber, daß ich von Ünfang an 
erklärt hatte, meine amtlichen Vorlesungen nur in deutscher Sprache 
zu halten. Diese Vorlesungen selbst haben mich aber sehr erfreut. 
Die eigentlichen Privatvorlesungen hatten eine beschränkte Zuhörer 
zahl, es waren etwa 20 Studenten, ähnlich stand es mit meinen 
philosophischen Übungen; aber die Hörer waren sehr bei der Sache, 
und es hat sich ein sehr herzliches Verhältnis zwischen uns ent 
wickelt; schließlich mußten wir uns alle zusammen photographieren 
lassen. Anders stand es bei den öffentlichen Vorlesungen. Hier 
wurde nur eineStunde wöchentlich angesetzt, dieseStunde aber durch 
die Blätter verkündet. So versammelte sich hier ein großes Publikum 
aus den besten Ständen von Boston, ich habe viele Zeichen freund 
licher Teilnahme aus diesen Kreisen empfangen. Lluch die gesell 
schaftlichen Beziehungen gestalteten sich sehr angenehm. In der 
ersten Zeit wurden wir drei auf eine Keihe von Tagen im Hause 
von Professor Ldward Moore in gütigster Weise aufgenommen. 
Später wohnten wir in einem großen Hotel in Boston. Von den 
gelehrten stand ich namentlich dem leider so früh verstorbenen 
Münsterberg nahe. Lr und die Seinigen haben alles getan, uns 
den dortigen Aufenthalt angenehm zu machen. Lin großer Vorteil
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Einführung in Die Volkswirtschaftslehre. Verlag von Quelle & Meyer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.