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Lebenserinnerungen

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Bibliographic data

fullscreen: Lebenserinnerungen

Monograph

Identifikator:
1011918013
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-21195
Document type:
Monograph
Author:
Eucken, Rudolf http://d-nb.info/gnd/118682555
Title:
Lebenserinnerungen
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von K. F. Koehler
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (V, 127 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Lebenserinnerungen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil. Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
  • Schluß
  • Index

Full text

geschlossener wohnten und mit den andern Bewohnern weniger in 
enge Beziehungen kamen, die modernen Verkehrsverhältnisse derartige 
Unterschiede stark verwischt und die verschiedenen Bevölkerung«- 
elemente bunt durcheinander gewürfelt haben. Lluch die Volksschulen, 
die sogenannten Public Hchools, haben sehr dazu beigetragen, alle 
Unterschiede aufzuheben. Lin Hauptgrund der Kraftlosigkeit des 
deutschen Lebens war der Ivangel eines Zentrums für das deutsche 
geistige Leben. Lluch die Höhne der Deutschen wurden unwillkürlich 
in die englische Denkweise, fa in die Terminologie hineingetrieben. 
Ich selbst erlebte den charakteristischen Tall, dast der philosophisch 
sehr begabte Hohn einer hochstehenden deutschen Tamilie im ge 
wöhnlichen Leben die deutsche Lprache vollauf beherrschte und sich 
überhaupt als ein Deutscher fühlte, aber in graste Lchwierigkeiten 
geriet, sobald er technisch philosophische Tragen mit mir besprach. 
Ivie die Verhältnisse in Llmerika waren, lag die Zefahr nahe, die 
deutsche Denkweise als eine subalterne zu behandeln. Dagegen hätte 
weit mehr von Deutschland selbst getan werden müssen. Ivan hätte 
durch deutsche hochgebildete Lehrer, auch durch die Förderung kleiner 
Bühnen, regelmästiger Vorträge usw. sehr viel mehr wirken können, 
um das deutsche Leben zusammenzuhalten und sein Kulkurbewustt- 
sein zu heben. Die offiziellen Behörden aber taten so gut wie nichts für' 
dieses Ziel, und auch unsere heimische presse hat sich viel zu wenig 
dieser wichtigen Hache angenommen. Wir müstten regelmästige 
Korrespondenten zwischen Deutschland und Llmerika besitzen; fo 
aber blieb aller Llustausch zufällig, und die einheimischen Deutschen 
pflegten sich der Deutschen in Llmerika nur zu erinnern, wenn es 
irgendwelche Hammlung zu veranstalten galt. Die Llustausch-Pro- 
fessoren aber haben bei der Kürze ihres Liufenthaltes wenig dafür 
wirken können; diefe Linrichtung müstte wesentlich anders gestaltet 
werden, wenn sie nicht mehr dem Lchein, als der Lache dienen sollte. 
Vast die Llustauschprofefsur uns persönlich mit einer Tülle tüchtiger 
und liebenswürdiger Ivänner und Trauen zusammenführte, ist 
eine andere Lache. — Übrigens wurde ich in vew pork ebenso 
freundlich aufgenommen wie in Lambridge, obschon ich dort nicht 
Llustauschprofessor war; der bloste Titel macht in Llmerika wenig 
aus. vonvewpork aus haben wir weitere Llusflüge gemacht, und 
ich habe an verschiedenen Orten Vorlesungen gehalten, so z. B. kn 
Philadelphia und in Baltimore. 
Ich kann diesen Kückblick auf die ganze Zeit nicht abschliesten, 
ohne der vielen freundschaftlichen Beziehungen zu gedenken, welche 
uns geboten wurden. Ls waren Ivänner und Trauen mit verschie 
denen Interessen, aber sie alle begegneten uns in liebenswürdiger 
lveise und suchten uns den Llufenihalt angenehm zu machen, von 
mehreren Universitäten wurde ich honoris oausa promoviert, so
	        

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Kritische Geschichte Der Nationalökonomie Und Des Socialismus. Grieben, 1875.
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