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Die Zukunft unserer Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zukunft unserer Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
1012131262
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25584
Document type:
Monograph
Author:
Bum, Ernst http://d-nb.info/gnd/127661239
Title:
Die Zukunft unserer Wirtschaft
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag von Moriz Perles, K. u. K. Hofbuchhandlung
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (30 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XIII.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Zukunft unserer Wirtschaft
  • Title page
  • 1.
  • II.
  • III.
  • IV.
  • V.
  • VI.
  • VII.
  • VIII.
  • IX.
  • X.
  • XI.
  • XII.
  • XIII.
  • XIV.
  • XV.
  • XVI.
  • XVII.
  • XVIII.
  • XIX.
  • XX.

Full text

21 
Soweit der mühelose Erwerb des Aktionärs den 
Gegenstand der Angriffe bildet, sind wohl nicht viel Worte 
nötig. Das Einkommen des Rentners ist nicht weniger 
mühelos; wenn es keine Aussicht auf Steigerung hat, ist 
es dafür weniger gefährdet. Solche Einnahmen mißbil 
ligen, heißt also einfach antikapitalistisch sein — das ist 
gewiß ein Standpunkt, aber kein solcher, der einer prak 
tischen Wirtschaftspolitik heute zu Grunde zu legen ist. 
Ernsthaft in Frage kommen kann somit nur, ob es für 
die Gesamtheit vorteilhafter ist, wenn gewisse Unterneh 
mungen verstaatlicht (oder auch verstadtlicht) werden. 
Die Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben, sind kei 
neswegs ermutigend. Der Staat (und nicht minder die 
Stadt) verwaltet schlecht und teuer, vor allem, weil Be 
amte im allgemeinen sich für die Leitung von gewerb 
lichen und kaufmännischen Betrieben nicht eignen. Das 
hat sich schon vor dem Kriege gezeigt, am deutlichsten 
aber wohl in der bürokratischen Behandlung der Ernäh- 
mngs- und sonstigen Kriegswirtschaftsangelegenheiten. 
Es liegt eben in dem Wesen des öffentlichen Beamten, 
die Verantwortung zu scheuen, das Handeln auf eigene 
Gefahr zu meiden, sich bei jedem Schritt durch eine Vor 
schrift oder einen Auftrag decken zu wollen. Das geschäft 
liche Leben aber, das rasche Entschlüsse, selbständiges 
Handeln erfordert, verträgt ein solches Vorgehen nicht. 
Diese Eigenschaften machen auch eine übergroße An 
zahl von Angestellten erforderlich, und sie bewirken den 
schleppenden und unregelmäßigen Gang der Geschäfte. 
Ein Teil dieser Mängel tritt wohl auch bei großen Privat 
instituten zutage; doch werden sie dort zumeist durch 
den interessierten Eifer der leitenden Personen ein 
geschränkt. Dem staatlichen Unternehmen fehlt auch fast 
immer der Ansporn, der im Wettbewerb liegt. Alle Nach 
teile, die jedes Monopol für die Gesamtheit hat, kommen 
zur Geltung. Anders bei den privaten Unternehmen: die 
Rücksicht auf den Wettbewerb zwingt sie, den Bedürf 
nissen und Wünschen ihrer Geschäftsfreunde tunlichst zu 
entsprechen. Welche Rolle dieser Umstand beispielsweise 
bei den Versicherungsgesellschaften spielt, ist jedem Kun 
digen wohl bewußt. 
Der Staat als solcher würde also aus den verstaat 
lichten Unternehmen keineswegs auch nur annähernd die 
Vorteile erzielen, die der Private oder eine gut geführte 
Gesellschaft hätte. Er würde auch sicherlich seine Lie 
feranten und seine Abnehmer weit ungünstiger behandeln.
	        

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Investment, an Exact Science. The Financial Review of Reviews, 1906.
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