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Die Zukunft unserer Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zukunft unserer Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
1012131262
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25584
Document type:
Monograph
Author:
Bum, Ernst http://d-nb.info/gnd/127661239
Title:
Die Zukunft unserer Wirtschaft
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag von Moriz Perles, K. u. K. Hofbuchhandlung
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (30 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XIV.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Zukunft unserer Wirtschaft
  • Title page
  • 1.
  • II.
  • III.
  • IV.
  • V.
  • VI.
  • VII.
  • VIII.
  • IX.
  • X.
  • XI.
  • XII.
  • XIII.
  • XIV.
  • XV.
  • XVI.
  • XVII.
  • XVIII.
  • XIX.
  • XX.

Full text

23. 
XIV- 
Die Kriegssteuer ist von allen Einnahmequellen die 
nächste, sie wirft denn auch schon ihre Schatten voraus. 
Unsere Geschäftswelt fragt, bei jedem Schritte besorgt: 
„Ja. werde ich da nicht Kriegssteuer zahlen müssen?“ 
Es ist eben nicht jedermanns Sache, sich darein zu finden, 
daß man einen Gesellschafter habe, der ohne die Gefahr 
zu teilen, die Hälfte oder mehr von dem Nutzen in An 
spruch nimmt. Die Ueberzeugtmg, daß die Erhaltung des 
Staatskredites eine Sache sei, die jeden von uns angeht, 
die von jedem Opfer fordert und einem jeden seine Opfer 
lohnt — diese Ueberzeugung hat sich noch keineswegs 
zur Geltung durchgerungen. So entstehen die seltsamsten 
Zustände; man vermeidet es, Gewinne zu realisieren, 
weil die hohe Abgabe eine Art Prämie für längeres Durch 
halten zu bieten scheint. Am schärfsten tritt das natürlich 
an der Börse hervor: und es ist nicht zuviel gesagt, wenn 
man den ganz ungerechtfertigten Hochstand der Kurse 
mit darauf zurückführt, daß die glücklichen Spekulanten 
ihre Effekten lieber behalten, ehe sie von dem Gewinne, 
den sie erzielen würden, so viel an den Staat abgeben. 
Dieser Zustand ist für die Steuerträger, und noch 
mehr für die Finanzverwaltung, durchaus unbefriedigend. 
Eine Abhilfe wäre wohl nur darin zu finden, wenn für die 
Ermittlung der Kriegssteuer, in weiterer Abweichung von 
dem Personalsteuergesetze, auch die noch nicht reali 
sierten, dem Werte nach bereits vorhandenen Gewinnste 
maßgebend erklärt würden.*) 
Im übrigen bedarf die Kriegssteuer einer mehr 
durchdachten Behandlung, als ihr in den Stein 
wend e Eschen Anträgen zuteil wurde. Kapitalsassozi 
ationen progressiv nach der absoluten Höhe ihres Erträg 
nisses heranzuziehen, ist ein Unding — nicht einmal so 
sehr, weil den großen Unternehmen zu wenig, als viel 
mehr, weil den kleinen zu viel bleibt. Wenn eine Gesell 
schaft mit einem Kapitale von einer Million eine Million 
verdient hat, ist es zu w-enig, wenn ihr 600.000 Kronen 
genommen werden, weil ihr noch ein Gewinn von 40% 
bleibt — wenn aber hundert Millionen, ja selbst wenn 
zehn Millionen eine Million abgeworfen haben, ist 
eine sechzigperzentige Abgabe zu hoch, weil nur 0.4%, 
*) Ähnlich jetzt Antrag Dr. Schürff-Wedra im Abgeordnetenhause.
	        

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Die Zukunft Unserer Wirtschaft. Verlag von Moriz Perles, K. u. K. Hofbuchhandlung, 1917.
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