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Die Zukunft unserer Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zukunft unserer Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
1012131262
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25584
Document type:
Monograph
Author:
Bum, Ernst http://d-nb.info/gnd/127661239
Title:
Die Zukunft unserer Wirtschaft
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag von Moriz Perles, K. u. K. Hofbuchhandlung
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (30 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XV.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Zukunft unserer Wirtschaft
  • Title page
  • 1.
  • II.
  • III.
  • IV.
  • V.
  • VI.
  • VII.
  • VIII.
  • IX.
  • X.
  • XI.
  • XII.
  • XIII.
  • XIV.
  • XV.
  • XVI.
  • XVII.
  • XVIII.
  • XIX.
  • XX.

Full text

Sparsamkeit in den einzelnen Haushalten ist in hohem 
Grade nötig, weil die weitere Kapitalsbildung gewiß unter 
sehr erschwerten Bedingungen vor sich gehen wird. Nun 
sind wir durch die Kriegsverhältnisse in zwei entgegen 
gesetzte Richtungen gedrängt worden: wir haben gelernt, 
mit allem haushälterisch umzugehen, was uns an Lebens 
bedarf geboten ist, nichts zu verschmähen, nichts 
zu verschwenden, alles zu verwerten — wir haben 
aber auch, durch die Not gezwungen, zumeist ver 
lernt, unsere Ausgaben nach den Einnahmen 
zu richten- Wer denkt heute daran, ob eine Anschaffung 
ihm durch seine Einkünfte gestattet ist? Wer sich Geld 
verschaffen kann, sieht dazu, daß seine Familie nichtHunger 
leide, nicht der nötigen Bekleidung ermangle. Wenn nun 
halbwegs normale Preisverhältnisse wiedergekommen sein 
werden, müssen wir das Gute behalten: die Achtung vor 
allem, was unseren Lebensbedürfnissen dient, die Abkehr 
von jeder Vergeudung nutzbaren Materiales. Dagegen 
müssen wir umsomehr zu der strengen Rechnung zurück 
kehren, wie sie in den Kreisen des erwerbenden Bürger 
tums üblich war. Von ihm geht die Bildung der Sparkapi 
talien aus; was der Fabrikant und der Kaufmann, was der 
Landwirt in mühevoller Tätigkeit zurücklegt, gibt den 
Stoff für den Reichtum des Landes, die Grundlage für die 
Entwicklung der Staatswirtschaft. Die Eintagsgewinne 
der Spekulanten spielen daneben keine große Rolle, so sehr 
sie auch durch Luxus und Protzentum auffallen mögen. 
Wenn der Staat, durch die Sachlage gezwungen, die 
Mittel seiner Bürger auf das äußerste in Anspruch 
nimmt, so erwächst ihm daraus naturgemäß die Ver 
pflichtung, auch seinerseits die größte Sparsamkeit anzu 
wenden. Freilich, am rechten Platze! Wir haben bisher 
nur die Verzinsung und T ilgung der Staatsschuld vor 
Augen gehabt; dabei sparen zu wollen, wäre wohl die 
schlechteste Politik. Die anderen Ausgaben aber bedürfen 
sehr weitgehender Einschränkungen. Die wichtigste 
Frage in diesem Belange ist wohl die, ob die Friedens 
bedingungen eine wesentliche Herabsetzung der Rüstungs 
ausgaben gestatten oder vielleicht sogar erzwingen 
werden. Ein ehrlicher Friede müßte wohl eine solche Wir 
kung haben. An uns allein aber liegt es, durch eine gründ 
liche Reform der Verwaltung den ganzen Apparat lei 
stungsfähiger und gleichzeitig wohlfeiler zu gestalten. Das 
Wie ist nicht an dieser Stelle zu erörtern; nur beiläufig 
wäre zu bemerken, daß eine Neuorganisation von unten
	        

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Die Zukunft Unserer Wirtschaft. Verlag von Moriz Perles, K. u. K. Hofbuchhandlung, 1917.
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