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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

104 
Wechselgeschäft. Anfangs waren es meist die Goldschmiede, 
die Münzen und Metalle abwogen, auf ihre Echtheit prüften und die 
Münzen, die keinen Kurs mehr hatten, gegen solche der neuen Prägung 
umtauschten. Bei den großen Messen schlugen sie auf dem Marktplatz 
ihren Tisch auf, ihre bau ca, nach der sie — in Genua bereits im 
12. Jahrhundert — den Namen bancherii (Bankiers) erhielten. 
Macleod leitet, im Gegensatz zu der allgemein herrschenden Ansicht, das 
italienische Wort banoo ab von dem gotischen Wort bände = Haufe, Menge. 
Aus dem Münzwechsel ging das Depositengeschäft hervor. An 
fangs war das hinterlegte Geld ein äepositnin reguläre, d. h. 
genau dieselben Münzen, dieselben Stücke, die eingeliefert worden waren, 
mußten zurückgegeben werden. Hieraus entwickelte sich dann das d e p o - 
situm irreguläre: Der Bankier kann das Geld weiter verleihen, 
er braucht nicht die gleichen Stücke, die er empfangen hat, sondern 
nur die gleicheSumme zurückzuliefern. Stets aber muß er seine Ge 
schäfte so betreiben, daß er in der Lage ist, seine Verpflichtungen zu er 
füllen. Wer sich des ihm geschenkten Vertrauens unwürdig erwiesen hatte, 
was jedoch nur selten vorkam, wurde dadurch gebrandmarkt, daß chm als 
Symbol seine banca zerschlagen wurde — „bancorotto“, woher das 
Wort Bankrott sich herleitet. 
Die Geschäfte, die bisher von Einzelnen betrieben worden lvaren, sind 
im Laufe der Zeit an Gesellschaften, an Staat oder Gemeinden über 
gegangen. Banken wurden an einigen größeren Plätzen errichtet. Sie 
suchten den Geld- und Zahlungsverkehr zu erleichtern, indem sie Kassierer 
der Geschäfte wurden und bares Geld und Wertgegenstände gegen mäßige 
Gebühren in Verwahrung nahmen. Dies waren die Anfänge des heutigen 
Depositengeschäfts, die Vorläufer unserer modernen Banken. 
Aus den Depositen zur Aufbewahrung wurden im Laufe der Zeit 
Depositen zur Verwaltung. Der Kaufmann zahlte bei der Bank 
eine Geldsumme ein, die er nicht selber abhob, sondern die er dem Konto 
seiner Geschäftsfreunde B, C und D zur Begleichung seiner Schuld gut- 
schreiben ließ. In gleicher Weise ließ E, der bei derselben Bank ein 
Konto hatte, dem A die Summe gutschreiben, die er ihm für bezogene 
Waren schuldete. Da durch diese Zu- und Abschriften die Gelder einen 
Kreislauf machten, erhielten die Institute, die diesen Geschäfts 
zweig pflegten, den Namen G i r o b a n k e n (yvpos — Kreis).
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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