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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

119 
6. Das Bankwesen in Österreich 
Die älteste Bank des Landes von Bedeutung war die O e st e r r e i ch i s ch- 
ungarische Bank, das Zentralnoteninstitut beider Reichshälften, das 
aus der mit kaiserlichen Patenten vom 1. Juni 1816 gegründeten privile 
gierten Oesterreichischen Nationalbank hervorgegangen ist. 
Sie hat dem Staate, besonders in Kriegszeiten, erhebliche Dienste geleistet, 
ist aber dadurch zeitweise selbst in harte Bedrängnis gekommen ss. unten). 
Die österreichischen Kreditbanken sind ähnlich organisiert wie die deutschen 
Banken. Warenhandelsabteilungen, zwecks Finanzierung des Warenhan 
dels, bestanden bei österreichischen Banken weit früher als bei deutschen 
Banken. Auch die Beziehungen zur Industrie sind seit langer Zeit sehr eng. 
Von Wien und von Budapest aus wurde die Industrie der ehemaligen 
Monarchie finanziert. 
Der Kampf zwischen Privatbankiers und Aktienbanken führte dazu, daß 
die Privatbankiers und die kleineren Institute immer mehr verschwanden, 
während die großen Banken ihr Aktienkapital und die Zahl ihrer Filialen 
und Depositenkassen in raschem Tempo vermehrten. 
Durch die Zerstückelung des früheren Reichsgebiets wurden die öster 
reichischen Banken schwer betroffen, da ihre Tätigkeit sich auf das gesamte 
Territorium der österreichisch-ungarischen Monarchie erstreckt hatte. Es 
war für sie nicht leicht, ihre Stellung auf dem Gebiete der heutigen Nach 
folgestaaten aufrechtzuerhalten; schwere Opfer mußten gebracht werden. 
Die bedeutendste und älteste Großbank in Österreich war die Öster 
reichische Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe. Sie hatte nach und nach durch 
Fusion vier der bedeutendsten österreichischen Banken aufgenommen. Ihre 
Bilanzsumme machte mehr als die Hälfte aller österreichischen Banken aus. 
60% der österreichischen und ein Teil der Industrie der Nachfolgestaaten war 
mit ihr kreditmäßig verflöchten. Der Wiener Bankapparat war übersetzt, ein 
großer Teil der Auslands- wie Jnlandsforderungen verloren gegangen oder 
festgefroren. Die Finanzierung der Creditanstalt war hauptsächlich durch das 
Ausland erfolgt. Als dieses die Gelder zurückverlangte, war die Creditanstalt 
zur Rückzahlung nicht in der Lage. Daher Einspringen des Bundes und Still 
halten der Gläubiger. Die Sanierungsverhandlungen kamen erst im Frühjahr 
1933 zum Abschluß. 
Auch die beiden anderen Großbanken: der Wiener Bank-Verein und die 
Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft mußten im März 1933 saniert wer 
den. Insgesamt wurden hierfür mehr als 1% Milliarden sb benötigt, wovon 
mehr als 1 Milliarde aus öffentlichen Mitteln stammte. Da sich nur die Sanie-
	        

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Das Arbeitsrecht Der Čechoslovakischen Republik. Verlag des “Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik”, 1928.
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