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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Drittes Kapitel. 
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Gerade in den Anfängen der Warenzirkulation verwandelt sich 
ur der Ueberschuß an Gebrauchswerten in Geld. Gold und Silber 
erden so von selbst zu gesellschaftlichen Ausdrücken des Ueber- 
lusses oder des Reichtums. Diese naive Form der Schatzbildung 
/erewigt sich bei Völkern, wo der traditionellen und auf Selbst- 
bedarf gerichteten Produktionsweise ein fest abgeschlossener Kreis 
“on Bedürfnissen entspricht. Die Zirkulation ist gering, die Menge 
der Schätze groß. So bei den Asiaten, namentlich den Indern. 
Vanderlint, der die Warenpreise durch die Masse des in einem 
Land befindlichen Goldes und Silbers bestimmt wähnt, fragt sich, 
Yaruım die indischen Waren so wohlfeil? Antwort: Weil die Inder 
das Geld vergraben. Von 1602 bis 1734, bemerkt er, vergruben sie 
150 Millionen Pfund Sterling Silber, die ursprünglich von Amerika 
lach Europa kamen.** Von 1856 bis 1866, also in 10 Jahren, ex- 
“Ortierte England nach Indien und China (das nach China exportierte 
Metall fließt großenteils wieder nach Indien) 120 Millionen Pfund 
Sterling in Silber, welches vorher gegen australisches Gold ein- 
3eWwechselt wurde. 
Mit mehr entwickelter Warenproduktion muß jeder Waren- 
Produzent sich den Nervus rerum [den „Nerv der Dinge“], das ‚gesell- 
Schaftliche Faustpfand“ sichern.® Seine Bedürfnisse erneuern sich 
Maufhörlich und gebieten unaufhörlichen Kauf fremder Ware, 
Vährend Produktion und Verkauf seiner eigenen Ware Zeit kosten 
and. von Zufällen abhängen. Um zu kaufen, ohne zu verkaufen, 
Muß er vorher verkauft haben, ohne zu kaufen: Diese Operation, 
Auf allgemeiner Stufenleiter ausgeführt, scheint sich selbst zu wider- 
Srechen. An ihren Produktionsquellen jedoch tauschen sich die 
dien Metalle direkt mit andern Waren aus. Es findet hier Verkauf 
(auf Seite der Warenbesitzer) ohne Kauf (auf Seite der Gold- und 
A berbesitzer) statt.‘®° Und spätere Verkäufe ohne nachfolgende 
4ufe vermitteln bloß die weitere Verteilung der edlen Metalle 
‚uter alle Warenbesitzer. So entstehen auf allen Punkten des Ver- 
ychrs Gold- und Silberschätze von verschiedenstem Umfange. Mit 
We Möglichkeit, die Ware als Tauschwert oder den Tauschwert als 
ya festzuhalten, erwacht die Goldgier. Mit der Ausdehnung der 
tert. nzirkulation wächst die Macht des Geldes, der stets schlag- 
ain ‘gen, absolut gesellschaftlichen Form des Reichtums. „Gold ist 
vi Wunderbares Ding! Wer dasselbe besitzt, ist Herr von allem, 
p S Sr wünscht. Durch Gold kann man sogar Seelen in das 
“radies gelangen lassen.“ (Columbus, im Brief aus Jamaica, 1503.) 
nn 
ind 57 „Durch dieses Verfahren halten sie die Preise aller ihrer Güter 
i7840 ren nn Miedrig.“ (Vanderlint: „Money answers all Things. London 
> P. 95, 96.) 
Man ° „Geld ist ein Pfand.“ (John Bellers: „Essays about the Poor, 
“actures, Trade, Plantations, and Immorality, London 1699“, p. 13.) 
scho Kauf im kategorischen Sinn unterstellt nämlich Gold oder Silber 
N -als verwandelte Gestalt der Ware oder als Produkt des Verkaufs.
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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