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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

128 
zur Verfügung stellte. Die 33 l / s Mill. RM eigenen Aktien, die die Bank 
besaß, wurden eingezogen und das Kapital von 66 2 / s auf 20 Mill. RM 
vermindert (Zusammenlegung im Verhältnis von 10:3). Das Reich stellte 
von seinen 300 Mill. RM Vorzugsaktien 100 Mill. RM kostenfrei zur 
Verfügung und ließ die anderen 200 Mill. RM in Stammaktien um 
wandeln. Somit ergab sich für die Dresdner Bank ein Kapital von 220 Mill. 
RM, das 1932 auf 150 Mill. RM herabgesetzt wurde. — Die seitens der 
Dresdner Bank übernommenen Ablösungsverpflichtungen für die ihr in 
der Krisenzeit vom Reich zugeflossenen Mittel hat die Bank im September 
1937 durch Zahlung eines aus stillen Reserven entnommenen Betrages 
abgegolten. Alle ihre Aktien sind wieder in Privatbesitz übergegangen. 
1881 wurde mit einem Kapital von 40 Millionen M die Nationalbank 
für Deutschland errichtet. Sie hat sich zunächst durch Errichtung einer An 
zahl Depositenkassen in allen Stadtteilen Berlins einen größeren Wirkungs 
kreis zu schaffen gesucht, hat dann weiter aber auch das Emissionsgeschäft ge- 
pflegt und sich an zahlreichen Gründungen beteiligt. 1920 nahm sie die Deutsche 
Nationalbank in Bremen auf und ging zur Rechtsform der Kommanditgesellschaft 
auf Aktien über. 1922 erfolgte (f. oben) die Fusion mit der Darmstädter Bank *). 
Das charakteristische Merkmal der deutschen Banken, im Gegensatz zu 
den englischen Banken, ist, daß sie in sich all die Tätigkeiten vereinen, die 
! ) Durch die im Frühjahr 1932 mit Hilfe des Reichs, der Reichsbank und der 
Deutschen Golddiskontbank durchgeführte Sanierung ist bei den deutschen Filial- 
großbanken eine Summe von rund 1 Milliarde RM für Abschreibungen und 
Rückstellungen frei geworden. Diese Summe genügte aber nicht, um die Liqui 
dität der Banken, die so schwer unter der Krise gelitten hatten, wiederherzustel- 
len. So griff man zu neuen Maßnahmen. Am 23. Dezember 1932 traten zwei 
Institute ins Leben, die den Banken Entlastung und Stärkung ihrer Liquidität 
bringen sollten: Das „Deutsche Finanzierungsinstitut" lD e fi) und die „Til 
gungskasse für gewerbliche Kredite" (Tilk a). Die D e f i, die mit einem Aktien 
kapital von 30 Millionen RM ausgestattet ist, soll den Banken Aktien, Anteile, 
sowie mittel- und langfristige Forderungen abnehmen, die ihnen aus der Sa 
nierung gewerblicher und industrieller Betriebe verblieben sind und sonst nicht 
untergebracht werden können. Mit Hilfe der Tilka (Garantiefonds: zunächst 
30 Millionen RM) dagegen können die Banken Abschreibungen auf schwer oder 
überhaupt nicht sanierungsfähige Betriebe auf mehrere Jahre verteilen. Die 
Tilka übernimmt die Forderungen, und die Banken mindern ihre Schuld aus 
ihren künftigen Gewinnen und den Eingängen auf diese Forderungen. Defi und 
Tilka werden in Personalunion verwaltet, damit sie ihre, auf das gleiche Ziel 
gerichtete Aufgäbe in enger Zusammenarbeit erfüllen können.
	        

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Natural Resources of Quebec. Natural resources intelligence service, 1929.
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