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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

Einkaufsgenossenschaften sind seine Urformen. Fast alle von ihnen schlossen sich 
zusammen in dem Deutschen Genossenschaftsverband in Berlin. 
Verbandsorgan sind die „Blätter für Genossenschaftswesen". 
Zentralkreditinstitute sind die Deutsche Zentralgenossenschaftskasse, mit der 
insbesondere die deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften arbeiten, und die 
Dresdner Bank, Genossenschaftsabteilung sin die im Jähre 
1904 die Deutsche Genossenschaftsbank von Soergel, Parrisius & Co. auf 
gegangen ist), die hauptsächlich die Genossenschaften des Deutschen Genosscn- 
schaftsverbandes betreut. 
2. Hypotheken- und Grundkreditbanken, die den städtischen 
und ländlichen Grundbesitz hypothekarisch beleihen. 
3. Banken, die dem LandwirtBetriebs kredit, d. h. Kredit zur Auf 
rechterhaltung des Betriebes (zur Anschaffung von Ackergeräten, Vieh, 
Saatgut usw.), oder Meliorations kredit, d. h. Kredit zur Vornahme 
von Verbesserungen, gewähren *). 
Diesem Zwecke dienen in erster Linie die von dem Bürgermeister Raiff 
eisen (1818—1888) Ende der vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ge 
gründeten Kassen, die die durch Mißernten in große Not geratenen Bauern 
vor Ausbeutung durch Wucherer schützen sollten. Ihre Vereinsbezirke sind eng 
begrenzt und haben in der Regel nicht mehr als 1500 Bewohner. Infolgedessen 
kennen sich die Mitglieder untereinander persönlich. Einer kennt so ziemlich die 
wirtschaftlichen Verhältnisse des andern und ist imstande, dessen Kreditfähigkeit 
zu beurteilen. Entsprechend den landwirtschaftlichen Verhältnissen werden die 
Darlehen in der Regel auf einige Jahre, gegen Schuldschein, gewährt. Die Kassen 
werden, bis auf den besoldeten „Rechner" (Rendanten), ehrenamtlich verwaltet. 
Während die S ch u lz e- D el i tz sch e n Genossenschaften nur einzelnen be- 
stimmten Wirtschastszweigen (aber in einem weiteren Gebiet) dienen, beschränken 
sich die Raiffeisenschen.Genossenschaften räumlich (in der Regel) nur auf 
eine Gemeinde, umfassen aber das ganze Erwerbs- und Wirtschaftsleben der 
Genossen. Die Bildung eines Eigenkapitals hält Raiffeisen infolge der Solidar- 
haft der Mitglieder für überflüssig; die Geschäftsanteile werden daher sehr niedrig 
bemessen. In die Hand der Spar- und Darlehenskassen werden auch andere Auf 
gaben als die der Krediwersorgung gelegt, so die Rohstoffbeschaffung und der 
Absatz. 
Von diesen Grundsätzen Raiffeisens sind dann später die im „R e i ch s v e r - 
band der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften 
— Raiffeisen — e. V." organisierten Genossenschaften abgewichen: Die 
leitenden Persönlichkeiten wurden teilweise bezahlt; Ansammlung eigenen Ver- 
*) Besitz kredit wird zwecks Vergrößerung des Besitzes aufgenommen, und 
zwar meist in Form des Hypothekarkredits, den die Landschaften und 
landwirtschaftlichen Kreditverbände gewähren. 
l 143
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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