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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

183 
Saal der Reichsbank, die Vertreter der Reichsbank und der anderen 
Mitglieder der Abrechnungsstelle sin Berlin waren es im Frühjahr 1937: 
21). Jeder Vertreter einer Abrechnungsfirma begibt sich an seinen Tisch, 
ordnet, sofern dies noch nicht erfolgt ist, die ihm von der Hauptkaffe 
oder vom Wechselbüro übergebenen Schecks, Wechsel usw. nach dem 
Namen der zahlungspflichtigen Häuser, verzeichnet die Beträge einzeln 
auf einem Zettel, die Endsumme auf dem „Empfangsbekenntnis" 
und dem Abrechnungsbogen *). Die Papiere übergibt er mit dem 
addierten Zettel den Vertretern der betreffenden Firmen. Jeder Ab 
rechnungsvertreter vergleicht die Beträge der für seine Firma erhaltenen 
Schecks, Anweisungen usw. mit der Aufstellung. Stimmen die einzelnen 
Beträge und die Addition, dann gibt er das unterschriebene Empfangs 
bekenntnis den Einlieferern zurück und trägt die Endsumme auf der 
rechten Seite seines Abrechnungsbogens ein. Um V^IO spätestens ist alles 
erledigt, die erste Abrechnung beendet. Die Vertreter begeben sich mit 
den empfangenen Papieren nach ihren Büros, wo die Prüfung im ein- 
zelnen erfolgt. 
Schecks, für die keine Deckung vorhanden ist, oder deren Giros nicht 
in Ordnung sind, oder Papiere, die aus irgendeinem Grunde von der 
Bank nicht bezahlt wurden, werden zum Teil schon in der zweiten, um 
ll 3 / 4 Uhr beginnenden Abrechnung, mit entsprechendem Vermerk versehen, 
zurückgeliefert. Zum Unterschied von den neu eingelieferten Papieren 
werden sie auf einem roten Formular verzeichnet, das die Überschrift 
„Rücklieferung" trägt. Die morgens bei den Banken eingegangenen 
Papiere (aber nur in Abschnitten von 100 RM und mehr) kommen in die 
zweite Abrechnung, deren Technik sich in gleicher Weise wie die der ersten 
Abrechnung gestaltet. 
Um 2 Uhr nachmittags findet die letzte Zusammenkunft statt. Neue 
Papiere werden nicht eingeliefert. Es erfolgt nur eine 
Rückgabe der in der ersten oder zweiten Abrechnung übergebenen, nicht 
in Ordnung befundenen Papiere. 
Die beiden Seiten des Abrechnungsblattes werden nunmehr addiert, 
und durch Subtraktion wird ermittelt, wieviel jede Firma der Gesamt- 
Z Ein Abdruck der Formulare befindet sich im „Buch des Kaufmanns", 
7. Ausl., Band II S. 374 ff.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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