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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

192 
erfolgt durch das Reichsbankdirektorium aus den am Platze der Zweig 
anstalt oder in deren Nähe wohnhaften Anteilseignern deutscher Reichs 
angehörigkeit, die mindestens je 30 Reichsbankanteile besitzen. 
FilialenderBank. Die Reichsbank, die ihre Tätigkeit mit etwa 200 
Zweiganstalten begonnen hatte, hat diese Zahl heute mehr als verdoppelt. 
Am Ende des Jahres 1936 waren vorhanden: 17 Reichsbankhauptstellen, 
83 Reichsbankstellen und 354 Reichsbanknebenstellen. 
Reichsbankhaupt st eilen sind an den Hauptverkehrsplätzen er 
richtet. Geleitet werden sie von einem aus wenigstens zwei Mitgliedern 
bestehenden Vorstande, beaufsichtigt durch einen vom Reichsbankprä 
sidenten ernannten Bankkommissar. 
Die Bankkommissare, in der Regel höhere richterliche oder Verwal 
tungsbeamte, die am Ort der betreffenden Bankanstalt wohnen und ihre Tätigkeit 
bei der Reichsbank nur im Nebenamt ausüben, haben die ordentlichen und die 
vom Reichsbankdirektorium angeordneten außerordentlichen Revisionen vorzu 
nehmen und den Vorstandsbeamten mit juristischem Rat zur Seite zu stehen. 
Neben den 17 Reichsbankhauptstellen bestehen an 83 größeren Plätzen 
Reichsbank st eilen. Zwischen den beiden Arten bestehen Unter 
schiede wesentlicher Art nicht. Beide werden auf Grund der ihnen 
zustehenden Befugnisse in der Dienstsprache mit dem gemeinsamen Namen 
„selbständige Bankanstalten" bezeichnet. Selbständig, d. h. unter eige 
ner Verantwortung ihrer Vorstandsbeamten, betreiben sie nach den An 
weisungen des Direktoriums, und im Rahmen der bankgesetzlichen Vor- 
schriften, die Geschäfte der Reichsbank. Die Funktionen, die bei der Reichs 
bankhauptstelle dem Kommissar obliegen, übt bei der Reichsbankstelle der 
ebenfalls vom Reichsbankpräsidenten ernannte Justitiar aus. 
Tantieme erhalten die Vorstandsbeamten der Reichsbankhauptstellen und 
der Reichsbankstellen, nicht aber auch die Direktoren in Berlin und die Vorsteher 
der Nebenstellen. Vom Bruttogewinn der betreffenden Anstalt gelangen b°/o 
zur Verteilung. Davon erhält der erste Vorsteher »/?, der zweite 2 / 7 ; über die 
restlichen 2 / 7 verfügt der Reichsbankpräsident. Die Tantieme wird nur zur Hälfte 
bar ausgezahlt. Die andere Hälfte wird in sicheren Wertpapieren angelegt, 
von denen der Eigentümer nur jeweils die Zinsen erhält. Erst nach Ausscheiden 
aus dem Reichsbankdienste, und nachdem keine Verbindlichkeiten mehr laufen, 
für die der betr. Direktor — wegen nicht genügender Sorgfalt bei Diskontge 
schäften — verantwortlich gemacht werden könnte, wird das Depot ausgehändigt. 
Die unterste Instanz des Bankorganismus bilden die Reichsbank- 
nebenstellen. Sie sind nicht, wie die selbständigen Bankanstalten,
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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