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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

5 
4. Insbesondere das Gold ist w e r t b e st ä u d i ge r als andere Waren, 
weil gegenüber dem großen Weltvorrat die aus Angebot und Nachfrage 
sich ergebenden Schwankungen nicht sehr erheblich ins Gewicht fallen. 
3. Münrgelb 
Die als Tauschinittel dienenden Metalle wurden ursprünglich nur nach 
dem Augenmaß abgeschätzt, dann gewogen. Die erste künstlich her 
gestellte Waage war die G o l d w a a g e, die ersten Gewichte waren Frucht 
körner. 
Das Wort Karat stammt aus dem Arabischen und heißt Kern des Johannis 
brotes. Ebenso ist das englische Grain ursprünglich nichts anderes als das als 
Gewicht dienende Weizenkorn. 
Bei den alten Goten und Kelten wurde das Gold in dicke Drähte um 
geschmolzen, die sie, spiralförmig gerollt, so lange am Oberarm trugen, bis das 
Gold zu Tauschgeschäften gebraucht wurde. 
Das Abwägen der Edelmetalle, die schwierige und mit Kosten verknüpfte 
Prüfung auf Echtheit und Mischung sowie die Teilung in die jeweilig 
erforderlichen Stücke war bei dem immer größer werdenden Handelsverkehr 
undurchführbar. Der Kaufmann hätte bei Abschluß von Geschäften stets 
Waage und Probierstein zur Hand haben müssen. 
Infolgedessen kam der nimmer rastende Menschengeist auf den Gedanken, 
den Metallstücken eine feste Form zu geben. Durch einen dem Metall aus 
gedrückten Stempel oder ein Siegel wurden richtiges Gewicht und 
richtiger Feingehalt bezeugt, wodurch Zuwägen und chemische Unter 
suchung sich erübrigten. Auf die Stufe des Metallgeldes als Gewichtsgut 
folgte die des M ü n z g e l d e s. Die Münzen brauchen nur gezählt zu 
werden; aus ihrer Bezeichnung ist ihr Wertverhältnis für jeden klar er 
sichtlich. Die „pensatorische" Zahlung, d. h. die Zahlung mittels Zuwägens, 
ist, wie Knapp („Staatliche Theorie des Geldes") es ausdrückt, ersetzt 
durch die „chartale" Zahlungsweise, d. h. der Staat legt gewissen, von ihm 
gekennzeichneten Stücken, die man Geld nennt, eine bestimmte Geltung 
in Werteinheiten bei; er macht das Geld zum gesetzlichen Zah 
lungsmittel. 
Die ersten goldenen und silbernen Münzen haben nach Herodot (Forschungen 
und Funde bestätigen diese Angabe) die Lyder um 600 v. Chr. geprägt. Es 
sind ovale Metallplättchen, die aus der einen Seite eine Anzahl paralleler 
Streifen aufweisen, auf der anderen einige unregelmäßige Vertiefungen. In
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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